Erika Schieder erfüllt das Vermächtnis ihres verstorbenen Mannes - Die Oberpfalz leuchtend in ...
Ein echter Schieder für die Stadt

In kräftigen Ölfarben hat Rudolf Schieder seine Oberpfälzer Heimat auf die Leinwand gebannt. Jetzt gehört dieses großformatige Werk der Stadt Weiden. Seine Witwe Erika Schieder (Mitte) erfüllte damit den Wunsch ihres verstorbenen Mannes und übergab das Bild an OB Kurt Seggewiß und Museumschefin Petra Vorsatz. Bild: Huber
Weiden. (ps) Die Farben leuchten. Mit kräftigen Tönen hat Rudolf Schieder die Oberpfälzer Landschaft in Szene gesetzt. Gewaltig, großformatig zeigt dieses Bild aus dem Nachlass des bekannten Oberpfälzer Künstlers die Gegend um Luhe und Leuchtenberg. Jetzt gehört es der Stadt. Mit der Übergabe im Stadtmuseum hat Erika Schieder ein Vermächtnis ihres am 15. April verstorbenen Mannes erfüllt.

"Ein wunderschönes Bild", zeigte sich Oberbürgermeister Kurt Seggewiß begeistert. "Es freut mich, dass wir das jetzt besitzen." Er versprach Erika Schieder, die für ihren Mann zugleich als Managerin tätig war: "Es wird einen entsprechenden Platz erhalten."

Bis dahin wird es im Stadtmuseum verwahrt. Angesichts der Größe des Bildes muss erst noch ein passender Platz gefunden werden, an dem es richtig zur Geltung kommt, sagte Kulturamtschefin Petra Vorsatz. Sie betonte: "Wir sehen uns als Stadtmuseum auch in der Pflicht, die Tradition der Oberpfälzer Künstler zu bewahren und ihre Werke der Nachwelt zu erhalten. Bisher haben wir vor allem Drucke und Zeichnungen von Rudolf Schieder im Museum." Jetzt gehört auch dieses großformatige Ölgemälde dazu.

Werke von Rudolf Schieder - er kam 1920 in Leuchtenberg zur Welt und verstarb im April im Alter von 95 Jahren - waren unter anderem in Spanien, England, Korea und Amerika zu sehen. Der Kunstmaler und Grafiker war Mitbegründer und Ehrenmitglied des Oberpfälzer Kunstvereins.
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