Erst Konzert des Sohnes, dann Ausstellung des Vaters
Der doppelte Coyne

In der Reihe "Klein & Kunst" tritt Robert Coyne am Donnerstag auf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Max-Reger-Halle.
Weiden wird den Coynes so langsam zur zweiten Heimat. Vier mal trat Kevin Coyne zu Lebzeiten hier auf. Als Musiker. Postum gab es bei den Literaturtagen 2012 eine Ausstellung mit Gemälden und Zeichnungen des Engländers zu sehen. Zur Eröffnung spielte Sohn Robert. Eine Kombination, die jetzt auf ähnliche Weise eine Neuauflage erfährt.

Zunächst - am Donnerstag, 16. Oktober - greift Robert Coyne wieder zur Klampfe. In der Reihe "Klein & Kunst" im Untergeschoss der Max-Reger-Halle stellt der Singer/Songwriter aus London die Songs seines neuen Albums "Golden Arc" vor, das er erneut mit Can-Schlagzeuger Jaki Liebezeit aufgenommen hat. Live ist Liebezeit nicht mit von der Partie, stattdessen klopft Coyne der befreundete Werner Steinhauser den Takt. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten sind beim Medienhaus "Der neue Tag" erhältlich, online unter www.nt-ticket.de.

Tags darauf steht ein weiteres Mal die Kunst des Vaters im Rampenlicht: Der Kunstverein eröffnet um 20 Uhr eine Ausstellung unter dem Titel "Strange Creatures". In den Räumen in der Ledererstraße hängen bis zum 23. November Zeichnungen und Gemälde des britischen Künstlers. Anlass: Heuer hätte Coyne, der sich gerne als "Musician, Painter, Writer" vorstellte, den 70. Geburtstag gefeiert. Vor zehn Jahren starb er an einer Lungenkrankheit.

Geöffnet ist die Ausstellung ansonsten sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Absprache und Vereinbarung über das Café "Neues Linda".
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