Erst Laterne, dann Feuerzange

Stimmungsvoll war die Laternenwanderung zur Rödlaser Berghütte. Dort erwartete die Teilnehmer Wissenwertes übers Lichtmess-Brauchtum und Musik bis spät in die Nacht hinein. Bild: frt

Wenn die erste Kerze erlosch, bedeutete dies Unheil für den Besitzer: Diese und weitere Lichtmess- Traditionen waren Thema bei einer Laternenwanderung des Oberpfälzer Waldvereins Massenricht. Der bat anschließend noch zum Musikantentreffen in die Rödlaser Berghütte.

Ein stattliche Zahl Wanderer, ausgerüstet mit Laternen und Lampen, machte sich mit 2. Vorsitzendem Dieter Kohl auf den winterlichen Rundweg um den Rödlaser Turm - mit einem besonderen Ausblick: Im weiten Rund sah man die Lichter des Parksteins, des Wasserturms in Grafenwöhr und später auch die des Kaolinbeckens.

In der Hütte warteten ebenfalls schon zahlreiche Gäste und Musikanten mit Vorsitzendem Gerhard Lehner auf die Wanderer. Die Höitl-brummer eröffneten den musikalischen Reigen, dazwischen erzählte Hermann Frieser vom Brauchtum um Lichtmess. Viele junge Musikanten waren diesmal dabei. Aus Gebenbach hatte sich Rita Butz mit den Gebenbecker Spotzn eingefunden, den vier Kindern von Bürgermeister Peter Dotzler: Unbekümmert, frisch und mit erstaunlichem Selbstbewusstsein entlockten sie ihren Instrumenten herrliche Klänge.

Nico Simon aus Aschach erfreute wieder mit seinem musikalischen Können. Aus Wolfsbach waren die Übler-Boum angereist und verblüfften mit rhythmisch exaktem Spiel und Gesang .Mit ihren zwölf (Moritz) und neun Jahren (Marco) spielten sie auf wie Profis. Ihnen standen alte Hasen wie Bernhard Luber aus Sulzbach-Rosenberg in nichts nach.

Abwechselnd spielten alle, bis gegen 22 Uhr die obligatorische Feuerzangenbowle entzündet wurde. Bis nach Mitternacht waren die Musikanten dann noch aktiv - zur eigenen Freude und zur Unterhaltung der Gäste.
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