Erst seit zwei Jahren steht er an der Spitze des SV Sorghof. Nun wurde Andreas Plößner als Vorsitzender im Amt bestätigt. Und auch fast die komplette
Einnahmen deutlich gesteigert

Die neue Führungsmannschaft des SV Sorghof mit dem wieder gewählten Vorsitzenden Andreas Plößner (stehend, Sechster von links) und Bürgermeister Hans-Martin Schertl (stehend, Sechster von rechts) blickt optimistisch in die Zukunft. Bild: er
Führungsmannschaft des Vereins erhielt bei der Jahreshauptversammlung wieder das Vertrauen.

(er) Reibungslos und harmonisch wie selten zuvor ging die Sitzung über die Bühne. Die Rechenschaftsberichte des Vorstands und der Abteilungsleiter spiegelten ein sehr ereignisreiches und arbeitsintensives, aber auch erfolgreiches Vereinsjahr 2014 wider.

Ein "Mammutjahr"

Dank des immensen Arbeitseifers vieler Mitglieder bei diversen Festlichkeiten wie Kirwa-Warm-Up und Kirchweih, aber auch dank größerer Spenden konnte der Verein seine Einnahmen deutlich steigern, berichtete Plößner. Überhaupt seien die gesellschaftlichen Veranstaltungen im abgelaufenen "Mammutjahr" sehr zufriedenstellend verlaufen.

Das sportliche Abschneiden der beiden Herrenteams in Bezirksliga und A-Klasse könne sich sehen lassen, meinte Plößner. Lob und Anerkennung gab es für das Engagement des neuen Chefcoaches Thorsten Baierlein. Beifall fand die Ankündigung, dass er fest zugesagt hat, den SV auch in der Saison 2015/16 zu trainieren. Damit sei die wohl wichtigste Personalie in Sachen Fußball weiterhin hervorragend besetzt.

Sorgen hingegen bereitet Plößner aufgrund der stark nachlassenden Geburtenzahlen die Jugendarbeit. Den demografischen Wandel alleine wollte er jedoch nicht als Ausrede gelten lassen und hinterfragte selbstkritisch die bisherigen Bemühungen des Vereins. Sein dringlichster Wunsch lautete, dass im Frühjahr ein E- oder F-Juniorenteam neu gebildet werden kann.

Gute Zahlen für die nahe Zukunft hatte Jugendleiter Armin Wölker parat. Bei den A-Junioren der JFG Obere Vils seien sieben Sorghofer Akteure kurz vor dem Sprung in das Seniorenlager. Dazu kommen zwei weitere Sorghofer Eigengewächse, die momentan in höheren Ligen spielen und die Rückkehr zum Heimatverein anstreben. In seinem Ausblick auf 2015 appellierte der Vorsitzende an alle Mitglieder, nicht nachzulassen und den Verein weiterhin tatkräftig zu unterstützen. Das neue Jahr sei gespickt mit Terminen und neuen Herausforderungen.

Stabil 331 Mitglieder

Schriftführer Florian Ertl berichtete von 18 Zugängen. Der Mitgliederstand von 331 sei nach erfolgter Bereinigung der Kartei von Beitragssäumigen nahezu gleich geblieben. Kassier Anette Weiß verkündete, dass der Verein binnen eines Jahres seine Schuldenlast halbieren konnte und an sich für 2015 eine "schwarze Null" möglich wäre. Allerdings stünde dem die anvisierte Investition in den Anschluss an die Fernwärme entgegen.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl unterstrich das Bemühen der Stadt um das Wohlergehen der Vereine. So sei noch vor Wintereinbruch der vom SV beantragte Gehweg mit Beleuchtung vom Trainingsplatz nach Heringnohe gebaut worden. Den Investitionskostenzuschuss habe der Finanzausschuss bereits grundsätzlich befürwortet. Schertl fand sehr lobende Worte für den rührigen jungen Vorsitzenden.
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