Erste Gräser vor 10 Jahren gesät - "Freie Fotografen" nehmen Flora und Fauna ins Visier
Mülldeponie wird zur Naturoase

Stadtgärtnermeister Hans Gallersdörfer (Dritter von links) führte die Gruppe "Freie Fotografen" mit Präsidentin Zaneta Weidner (links) an der Spitze durch das Gelände der ehemaligen Mülldeponie Weiden-West. Bild: hcz
Das 16,5 Hektar große Gelände der ehemaligen Mülldeponie Weiden-West besuchten zehn Mitglieder der "Freien Fotografen". Sie fanden dort eine schier unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna vor, die sie ablichten konnten.

Stadtgärtnermeister Hans Gallersdörfer führte die Gruppe am Sonntagmorgen bei herrlichem Sonnenschein durch das Areal. Er erläuterte die Entstehung durch Aufbringung von 300 000 Kubikmeter Sand und Erdreich auf einer wasserundurchlässigen Folie. Erste Saaten von Gräsern seien Ende 2005 erfolgt und im nächsten Jahr habe man mit der Bepflanzung mit verschiedensten geeigneten Baumarten begonnen.

Zusammen mit Stadtförster Wolfgang Winter und dem Staatlichen Forstamt Pressath habe die Stadtgärtnerei über 44 000 Gehölze gesetzt. Eine Einzäunung schütze das Gelände vor Wild und auch vor unbefugtem Betreten durch Menschen.

Mittlerweile hat sich der ehemalige Schuttplatz zu einer Naturoase entwickelt. Tausende verschiedenster Blumen, Kräuter, Gräser und Bäume gedeihen dort und geben zahlreichen Tieren Schutz und Nahrung. Zaneta Weidner, die Präsidentin der "Freien Fotografen", dankte namens der Teilnehmer dem Stadtgärtnermeister für die interessanten Erklärungen.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.