Erster Teilschritt ist getan

Das erste Teilstück ist geschafft. Bis 2016 soll die Staatsstraße 2240 auch von Mühlhausen im Lauterachtal bis zur Landkreisgrenze saniert sein. Darüber diskutieren vor Ort (von links): Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt, Kastls Bürgermeister Stefan Braun und Bauleiter Stefan Weiß. Bild: Huber

Die Straße war weder frostsicher noch eben. Es fehlte ihr die Griffigkeit und die Entwässerung war auch noch schlecht. Bessere Argumente für die Sanierung der Staatsstraße 2240 im Lauterachtal konnte es nicht geben. Bauabschnitt I bis Mühlhausen ist bereits fertig.

Kastls Bürgermeister Stefan Braun ist heilfroh, dass das Staatliche Straßenbauamt Mittel aufgetan hat, um die längst fällige Maßnahme in Angriff zu nehmen. Seit es nämlich in Frickenhofen bei Neumarkt eine neue Auffahrt von der St 2240 auf die Autobahn A3 gibt, wird die Staatsstraße noch mehr als bisher als Zubringer genutzt. "Denn damit gibt es zusätzliche Möglichkeiten, von unserer Region aus sehr schnell nach Nürnberg oder Regensburg zu kommen."

Noch mehr Verkehr

Der Nachteil dabei: Die schmale Straße, die bei Sternfall beginnt und über fünf Kilometer via Mühlhausen und Utzenhofen zur Landkreisgrenze führt, wird noch mehr befahren als bisher schon. "Wir haben hier ja auch viele Menschen, die im Raum Neumarkt arbeiten", so Braun. Deshalb sei im Frühjahr bei einer Verkehrskonferenz für den gesamten Landkreis und die Stadt Amberg der Entschluss gefasst worden, diese wichtige Achse in Angriff zu nehmen.

Fast schon peinlich: Das Staatliche Bauamt Regensburg habe die Staatsstraße auf Neumarkter Seite bis exakt zur Landkreisgrenze saniert. "Da sieht man jetzt ganz genau, wo die verläuft", schmunzelte Braun am Dienstag beim Ortstermin in Mühlhausen.

Der war anberaumt worden, um den Abschluss des ersten Teilstücks im Landkreis Amberg-Sulzbach zu würdigen. Zwei weitere, so sagte Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt, seien noch nötig, um auch die letzten 3,5 Kilometer zu schaffen. Bauabschnitt I kostete nach Angaben von Noll insgesamt 450 000 Euro. Dafür habe im Zuge der Bestandserhaltung die bestehende Fahrbahn verstärkt werden können, die Breite sei ohne große Eingriffe in die Natur verbessert und ein neuer Fahrbahnbelag aufgetragen sowie eine Entwässerung geschaffen worden.
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