Erstkommunionfeiern in Vilseck und Sorghof - Pfarrer appelliert an die Eltern
Jesus Nahrung für die Seele

Pfarrer Dietmar Schindler (hinten) zelebrierte in Sorghof die Feier der Erstkommunion. Bilder: rha (2)
13 Mädchen und Buben aus Vilseck und 5 aus Sorghof gingen erstmals zum Tisch des Herrn. Unter festlichem Glockengeläut und Orgelklang geleitete Pfarrer Dietmar Schindler die Erstkommunionkinder zum Gotteshaus. Auf einer Motivtafel mit der Aufschrift: "Ich bin das Brot des Lebens" waren Fotos der Kinder angebracht.

Macht lebenstüchtig

In seiner Predigt sprach Schindler über die Bedeutung des Brotes als Lebensmittel und über das Brot im Abendmahlsaal. "Das Brot, das Jesus uns gibt, macht uns lebenstüchtig. Wie das Brot für den Leib, so will Jesus die Nahrung für unsere Seele sein", betonte der Geistliche. Er wünschte den Kindern stets einen richtigen Appetit und einen großen Hunger nach diesem Brot. Zugleich solle man selber zum Brot für seine Mitmenschen werden. Durch Jesu Brot müsse man auch etwas von der Art Jesu annehmen. Seine Liebe und sein Vertrauen zum Vater im Himmel solle auf alle abfärben.

An die Eltern appellierte der Geistliche, den Kindern den Glauben zu vermitteln, wie die Sprache. "Glaube lebt immer vom Glauben des anderen, vor allem vom Glauben der Eltern", fügte er an. Die Mütter und Väter sollten ihren Kindern helfen, dass ihnen eine christliche Lebensorientierung und eine geglückte Lebensbewältigung gelingt, forderte er auf.

Spende für Diaspora

Nach der Erneuerung des Taufversprechens versammelten sich alle um den Altar zum Vaterunser-Gebet. Mit großer Andacht empfingen die Kinder den Leib Christi. Bei der nachmittäglichen Dankandacht stimmten die Mädchen und Buben in das Lied "Erfreue dich, Himmel, erfreue dich, Erde" ein und gaben ihr Opfer für die Kinder in der Diaspora.
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