Erstmals Teilnehme am Medienhaus-Cup
Premiere für SpVgg Bayern Hof

Der Hofer Trainer Faruk Maloku freut sich beim Medienhaus-Cup auf das Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Bild: Schwarzmeier

Zum ersten Mal nimmt der Regionalliga-Absteiger am Medienhaus-Cup teil. Einer freut sich besonders über diese Einladung, trifft er doch auf viele Bekannte aus vergangenen Tagen.

Noch nie flatterte der SpVgg Bayern Hof eine Einladung zum Medienhaus-Cup ins Haus. "Dass wir heuer zum ersten Mal teilnehmen, haben wir unserem Trainer Faruk Maloku zu verdanken," freut sich Michael Voigt, Spielleiter des Bayernligisten, auf das Turnier. Einziger Wermutstropfen: "Wir haben am gleichen Tag für das Sparkassen-Hochfranken-Turnier zugesagt. Aber keine Sorge, wir treten mit einer konkurrenzfähigen Truppe in Weiden an."

Der Weidener Faruk Maloku, wechselte vom SV Etzenricht zu Beginn der Saison als Trainer nach Hof. Als Spieler und Coach kennt er die tolle Atmosphäre beim attraktivsten Hallenturnier der Region nur zu gut. "Da war es für mich klar, Kontakt zu den Veranstaltern aufzunehmen." Diese zögerten nicht lange. "Die Verbindung zu Faruk Maloku und die örtliche Nähe des Vereins gaben schließlich den Ausschlag für die Einladung", bestätigt Organisationsleiter Thomas Binner. 2012 feierte Maloku als Coach des SV Etzenricht den Gewinn des Medienhaus-Cups. Nur allzu gut weiß er, dass es die vermeintlichen Favoriten schwer haben, ihrer Rolle gerecht zu werden. Deshalb wäre für ihn mit seinem neuen Verein der Einzug ins Halbfinale schon ein großer Erfolg.

Disziplin ganz wichtig

In der Gruppe A treffen die Oberfranken auf den Ligakonkurrenten FC Amberg, Titelverteidiger SV Mitterteich und den Bezirksligisten SC Luhe-Wildenau. "Halle und Feld sind zwei Paar Stiefel", weiß Maloku. Die 0:3-Niederlage in der Punkterunde gegen den FC Amberg ist für ihn kein Maßstab. Disziplin und taktisches Verhalten seien für den Hofer Trainer wichtige Tugenden, um ein ordentliches Turnier zu spielen. Speziell vorbereiten wird er seine Spieler nicht. Um in der langen Winterpausen in Bewegung zu bleiben, geht er mit ihnen schon des öfteren in die Halle. Turniere findet er als willkommene Abwechslung zum Liga-Alltag.

Maluko reiht sich in die Riege der Verfechter für den herkömmlichen Hallenfußball ein. "Über Gefahren von Verletzungen mache ich mir keine Gedanken. Wer körperlich fit und klar im Kopf ist, wird keine unkontrollierten Bewegungen machen." Von Futsal dagegen ist er weniger begeistert. Allerdings findet er die neue Art von Hallenfußball trotzdem als eine gute Idee, weil vorrangig Techniker gefragt sind.

Den Schritt, zum derzeitigen Tabellenachten der Bayernliga zu wechseln, bereut Faruk Maloku nicht. "Es war für mich eine Riesenherausforderung und Privileg, diesen renommierten Traditionsverein zu trainieren. Ich bin vom Umfeld total begeistert und komme mit den Verantwortlichen gut zurecht." Vielleicht noch einmal am dritten Tabellenplatz zu schnuppern ist sein Saisonziel. Nun freut sich der 36-Jährige aber erst einmal auf den Medienhaus-Cup. An alter Wirkungsstätte dreht sich für ihn nicht alles um Fußball. "Ich hoffe Weggefährten aus gemeinsamen Zeiten zu treffen, die ich schon länger aus den Augen verloren habe."
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