Etzelwang schließt Förderverfahren im Landkreis zuerst ab
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Die Gemeinde Etzelwang hat als erste des Landkreises das Förderverfahren zum Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen abgeschlossen. Da sie hiermit auch zu den ersten Kommunen im Freistaat Bayern zählt, händigten Staatsminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker den Bescheid Bürgermeister Roman Berr im Ministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat in Nürnberg aus.

Damit ist der Weg laut Pressemitteilung frei für den Anschluss der Gemeinde an die digitale Datenautobahn. Etzelwang startete das Projekt Breitbandanschluss 2013 noch nach dem ursprünglichen Förderweg mit 19 einzelnen Verfahrenschritten. Das Ausschreibungsverfahren gewann die Firma Amplus aus Teisnach im Bayerischen Wald.

Die Ausbaupläne sehen vor, in den kommenden Monaten die Ortsteile Etzelwang, Kirchenreinbach, Penzenhof, Lehendorf und Lehenhammer mit Glasfasertechnologie zu erschließen. Hierfür fallen Kosten in Höhe von 419 151 Euro an. Nach Abzug der 90-prozentigen Förderung aus Mitteln des Freistaats verbleibt ein Eigenanteil von 41 915 Euro. Da für die Kommune noch Fördermittel zur Verfügung stehen, diskutiert der Gemeinderat bereits ein weiteres Förderverfahren, um auch die übrigen Ortsteile anzubinden.

Bürgermeister Roman Berr meinte: "Das bisherige Verfahren war nicht immer leicht. Letztendlich hat sich unser frühzeitiges Handeln und das Engagement der damit betrauten Mitarbeiter jedoch ausgezahlt. Unsere Gemeinde realisiert ihr Vorhaben deutlich vor dem Großteil der anderen Kommunen und profitiert somit noch von günstigeren Tiefbaupreisen. Fachleute sagen bereits Engpässe bei den Baufirmen voraus. Ohne die Förderung des Freistaats wäre uns ein Ausbau nicht möglich gewesen und Etzelwang wäre von der technischen Entwicklung abgehängt worden."
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