Experten bringen Sachverstand ein

Die Bürger sollen am Donnerstag offen alle Probleme diskutieren, Gefahren und Risiken benennen, aber auch konstruktiv mitarbeiten. OB Kurt Seggewiß spricht die Kernfrage an: "Der Verlust von Wald, ist er vertretbar oder tabu?" Wer eine Antwort versuche, müsse das Spannungsverhältnis zwischen Natur- und Umweltschutz einerseits, die Weiterentwicklung der Stadt, die Arbeitsmarkt- und auch die Steuersituation, die Perspektiven der Stadt in Zeiten des demografischen Wandels andererseits sehen.

Deshalb müsse die Vereinbarkeit der verschiedenen Interessen hergestellt werden. Und zwar durch den ökologischen Ausgleich (Aufforstungen), den Umbau von Flächen mit höherer Wertigkeit (CEF-Maßnahmen), die Einbindung aller Interessensvertreter, von den Ameisenfreunden, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, dem Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz, der Industrie- und Handelskammer bis hin zu Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden, erklärt Seggewiß.

Um diese Aufgabe zu meistern, sei zur Steuerung die Gesellschaft beratender Ingenieure (Reinhard Brodrecht und Mathias Rühl) als externes Projektmanagement eingeschaltet. Das Lärmgutachten erstellt die Abconsultans GmbH aus Vohenstrauß. Das Verkehrsgutachten fertigt Dr. Reinhard Baier. Ihren Sachverstand bringen Stadtwerke, Staatliches Bauamt, die Planungsgruppe für Natur und Landschaft, das Forstministerium, die Immobilien Freistaat Bayern, die Bayerische Staatsforsten sowie die Abgeordneten ein. Sie alle unterstützen die Stadt bei Masterplan und Machbarkeitsstudie. (wd)
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