Familienfreundliche Unternehmen vorn
Hintergrund

Weiden. "In einzelnen Branchen zeigt sich bereits ein zunehmender Fachkräftebedarf, der nicht immer gedeckt werden kann. Die gemeldeten Stellenangebote spiegeln dies klar wider", berichtet Thomas Würdinger, Chef der Agentur für Arbeit Weiden.

Bei der Gewinnung von gut qualifizierten Mitarbeitern erhalte auch das Thema Familienfreundlichkeit zunehmend Bedeutung. Diesen Aspekt habe auch das Lokale Bündnis für Familie Weiden-Neustadt aufgegriffen und einen Wettbewerb "Familienfreundliches Unternehmen 2015" gestartet.

"Viele Betriebe haben dieses Thema für sich entdeckt. Ich hoffe auf eine zahlreiche Beteiligung, damit diese Best-practice-Beispiele auch in der Öffentlichkeit - insbesondere bei den Bewerberinnen und Bewerbern - bekannt werden." Nähere Informationen zum Wettbewerb bietet die Internetseite www.zukunftfuerfamilie.de.

Unterbeschäftigung: 1590 Personen

Weiden. Die Arbeitsmarktstatistik erfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Unterbeschäftigungsquote. Dazu gehören unter anderem Männer und Frauen in Weiterbildungen oder Altersteilzeit sowie Selbstständige, die mit einem Gründungszuschuss gefördert werden und daher nicht arbeitslos im Sinne der Statistik sind. Im Januar umfasste die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) im Agenturbezirk Weiden 1590 Personen. Die Unterbeschäftigungsquote lag damit bei 6,9 Prozent.

Leute Fast wie früher im Garten

Weiden. (kak) Im Kreis der Familie sitzt Gertrud Schmidt im Wintergarten der Seniorenresidenz Kursana und beginnt ihr neues Lebensjahrzehnt. Sohn Dieter Schmidt mit Lebensgefährtin Ursula Schönfelder und Enkel Markus Schmidt mit seiner Frau Kerstin gratulieren der Seniorin am Donnerstag zum 90. Geburtstag. Die Jubilarin wurde am 29. Januar 1925 in Würzburg geboren. In ihrem Heimatort und in Hof ging sie zur Schule und lernte Buchhaltung bei "Frank & Henne" in Hof. Zuletzt war sie Buchhalterin bei den Diakonissen in Hof.

1946 heiratete sie Walter Schmidt , der in den 1980er Jahren verstorben ist. 1947 kam ihr Sohn zur Welt. Er war es auch, der seine Mutter vor 15 Jahren nach Weiden holte. Bevor sie ins Pflegeheim einzog, hatte sie eine eigene Wohnung in der Max-Reger-Stadt. Früher war der Garten ihr Hobby. Am Donnerstag ist es der Wintergarten der Pflegeeinrichtung, wo die Familie bei Kaffee und Kuchen feiert.
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