Fazit nach sieben Jahren an der Spitze der JU: "Es war eine tolle Zeit"

2008 wählten die Mitglieder Michael Bihler an die Spitze der Jungen Union Weiden. Nun ist er mit 35,5 Jahren laut Statuten zu alt für den Job. "Es war eine tolle Zeit", bilanziert der CSU-Stadtrat. Erfolgreich sei sie auch gewesen. Die Mitgliederzahlen seien bereits im ersten Jahr von knapp 60 auf knapp 80 gestiegen und hätten sich dort eingependelt. Ortsverbände am Hammerweg und in Rothenstadt seien unter seiner Regie wieder aufgebaut, 2014 eine Schülerunion für Jugendliche ab 14 Jahren gegründet worden. Aktuell setze sich die JU für den Erhalt des Schülercafés Scout ein.

Die Tatsache, dass es aus der JU heraus Steffi Sperrer (seit 2008), Markus Bäumler und Bihler selbst (beide seit 2014) in den Stadtrat geschafft haben, spiegle das Gewicht der "jungen Wilden" in der Partei wider. "Spätestens seit der Landesversammlung der Jungen Union 2009 in Weiden, sie gilt als die Beste seit Jahrzehnten, haben wir wieder eine Stimme im Wahlkreis." Hier hat Bihler auch Maria Sponsel, seine designierte Nachfolgerin, als "quicklebendig und sehr interessiert am politischen Geschäft kennengelernt".

Sie will in ihrer Amtszeit primär gern weitere Ortsverbände etablieren sowie die bereits bestehenden stärker mit den Kreisverbänden zusammenführen. (mte)
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