FC Luhe-Markt und DJK Weiden wollen dagegen in der Kreisklasse Ost ihren Höhenflug fortsetzen
Bloß keine dritte Niederlage für Pleystein und Floß

(fz) Absteiger TSV Pleystein und der in der letzten Saison noch Aufstiegsrelegation spielende SV Floß belegen in der Kreisklasse Ost die beiden letzten Plätze. Damit stehen diese beiden Teams schon gewaltig unter Druck, eine dritte Niederlage können sie sich nicht leisten. Demgegenüber stehen der FC Luhe-Markt als Absteiger und die DJK Weiden mit zwei Siegen und weißer Weste an der Tabellenspitze. Ob das so bleibt, darf bezweifelt werden, denn der FC Luhe-Markt mit dem TSV Eslarn und auch die DJK Weiden mit dem FSV Waldthurn haben keine Laufkundschaften zu Gast. Die SpVgg Vohenstrauß II, hoch gehandelter Favorit, ist ebenfalls in den Startblöcken hängen geblieben.

FC Luhe-Markt       Sa. 16.45       TSV Eslarn
Die Tatsache, dass FC-Coach Tobias Kick zwölf ausfallende Spieler (Urlaub/Verletzung) in der Ersten und Zweiten hat, macht zwangsläufig Umstellungen und Vermischungen nötig. Angeschlagene und Rückkehrer wie Oliver Wagner müssen auf jeden Fall spielen. Kick erwartet einen robusten Gegner. Trainer Markus Karl vom Gast sieht sich nicht in der Favoritenrolle. Sein Team muss wieder die Lockerheit der Vorbereitung gewinnen und vor allen Dingen die Chancen nutzen. Für den verletzten Keeper Florian Frischholz steht Michael Seiler zwischen den Posten.

DJK Weiden       So 15.00       FSV Waldthurn
Kämpferisch gut, spielerisch Luft nach oben, so lautet die Bilanz von DJK-Coach Mattias Müller trotz des klaren Sieges in Floß. Nun will man den perfekten Saisonstart "am Laufen" halten. Er ist allerdings in Urlaub und wird von Klaus Kaiser vertreten. Treml, Wagner und Gayer werden fehlen, dafür ist Konnerth wieder dabei. Gästetrainer Stefan Grünauer bewertet das Spiel in Weiden als Gradmesser. Auch wenn sich die Urlaubersituation nicht entspannt hat, fährt der FSV mit gestärkter Brust an den Flutkanal. Aus dem Urlaub kehren Daniel Bergmann und Simon Bauer zurück, dafür hebt Franz-Josef Ertl ab und der Einsatz der beiden Verletzten Roman Klos und Florian Bäumler ist zudem fraglich.

SV Altenstadt/WN       So 15.00       TSV Pleystein
SVA-Trainer Thorsten Trinkner hält an der Vierkette fest, obwohl sich diese auch im zweiten Match in Störnstein sehr anfällig zeigte. Tobias Schuller hat einen starken Auftritt im Mittelfeld abgeliefert, das freut Trinkner. Er analysiert, dass das neue Spielsystem immer mehr und mehr greift. Gössl, Gruber, Wipper, Trottman sind verletzt, Hartinger, Sokol im Urlaub, Vollath steht erneut zwischen den Pfosten. Klare Worte von Gästetrainer Bernd Reil. Das Derby gegen Waldthurn wurde zu Recht verloren, weil man in den Zweikämpfen nicht clever genug war und der Gast das in den entscheidenden Momenten genutzt hat. Jetzt Ärmel hochkrempeln fordert Reil. Zeigen, dass man in der Kreisklasse angekommen ist. Schönspielerei wird momentan hinten angestellt. Grötsch ist in Urlaub, dafür kommen Klotz und Katholing zurück.

SV Floß       So 15.00       SpVgg Vohenstrauß II
Wenn man SV-Trainer Michael Nordgauer nach dem Fehlstart fragt, was falsch läuft, so bekommt man als Antwort, dass das Team noch immer auf den Höhen der letzten Saison schwebt. Eine Niederlage im zweiten Spiel, auch wenns Vohenstrauß ist, wäre fatal. Die Verletzten kommen zurück. Beim Gast steckt Abteilungsleiter Gerald Grosser das Ziel Richtung Remis. Letztes Wochenende hat man zwei Punkte gegen Neukirchen verschenkt und das soll nicht noch einmal passieren. Beide Teams sind wohl von der Höchstform des Vorjahres entfernt, konstatiert Grosser.

SV Altenstadt/V.       So 15.00       SpVgg Pirk
Über die Niederlage in Eslarn kann SV-Coach Hans Schmucker nur den Kopf schütteln. Nicht weil sein Team schlecht war, sondern weil man ihm übel mitgespielt hat. Trotzdem hätte das Team das Spiel noch biegen können. Aber Schmucker blickt nach vorne. Jetzt die verlorenen Punkte wieder holen. Schmucker warnt, weil Pirk nicht mehr das Pirk vom Vorjahr ist. Die fehlenden fünf Stammspieler vom Vorsonntag sind wieder dabei. Beim Gast kann Trainer Stefan Kleber mit dem 2:2 gegen Anadoluspor leben. "Wobei aber die Art und Weise wie wir gespielt haben nicht zufriedenstellend war. Wir müssen uns als Team in der Gesamtheit steigern", fordert Kleber und als Sahnehäubchen "drei Punkte gegen den Abstieg".

SV Anadoluspor       So 15.00       SV Störnstein
Heimcoach Akram Abdel-Haq fordert mehr Konzentration von Anfang an, um nicht wie in Pirk gleich eiskalt erwischt zu werden. Das Team muss einfach aus den individuellen Fehlern lernen. Der Coach erwartet sehr routinierte Gäste. Er hat zwei angeschlagene Akteure und Mert Selvi (Urlaub) auf der momentanen Fehlliste. Beim Gast kritisiert Trainer Pianka, dass man gegen Altenstadt/WN wieder einmal die Torchancen nicht genutzt hat. Dann muss man am Ende gar noch mit dem Punkt zufrieden sein. Oberste Aufgabe für Pianka wird sein, die Wege von Abdel-Haq einzuschränken. Weil dieser der Dreh- und Angelpunkt ist. Das wäre die halbe Miete. Schorsch Kölbl ist fraglich. Weiter fehlen Löw und Weiß.

DJK Neukirchen/Chr.       So 17.00       SV Pfrentsch
Ein Punkt in Vohenstrauß und die DJK liegt mit vier Punkten im Soll nach zwei schweren Gegnern. DJK-Trainer Hans-Jürgen Mühling schimpft mal nicht. Noch heller wird sein Gesicht, wenn man am Sonntag gewinnt. Allerdings warnt er, dass man sich gegen Pfrentsch immer sehr schwer getan habe. Maly und Cofal sind in Kroatien, dafür aber Zaschka, Stahl und Riedl wieder da. Der Gast steht nach zwei Spielen da, wo er nicht sein wollte. Nämlich ohne Punkt hinten. Nun auch noch das schwere Match. Da ist Trainer Manuel Meckl nicht zu beneiden. Gegen das Spitzenteam Luhe hat seine Mannschaft eine couragierte Leistung geboten, wurde aber am Ende nicht dafür belohnt.
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