Finanzgewerkschaft gibt Anstoß für Landesleitung
"Ja" zu Antrag auf Freistellungsquoten

Für langjährige Zugehörigkeit wurden geehrt (von links): Christoph Werwein, Heinz Liewald, Andrea Diermeier, Günther Gmeiner, Ernst Dietl, Hans Schön, Johann Hartwig, Jens Rottgardt, Erich Löb, Johann Fleischmann und Gerhard Etterer mit Ortsvorsitzendem Konrad Adam. Bild: Kunz
Weiden. (uz) Hans Grundler ist neuer Schatzmeister beim Weidener Ortsverband der Bayerischen Finanzgewerkschaft (BfG). Er trat bei der Jahreshauptversammlung in die Fußstapfen des langjährigen Kassiers Gerhard Bertelshofer, der in Ruhestand geht.

Ortsvorsitzender Konrad Adam ging in seinem Rechenschaftsbericht auf den Gewerkschaftstag in Schweinfurt ein, wo er nicht nur als Mitglied des Landesvorstandes bestätigt worden, sondern auch zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt worden sei. Die beiden Anträge des Finanzamts Weiden, nämlich die Wiedereinführung der Nachqualifizierung und Freistellungsquoten für Personalräte, seien vom Gewerkschaftstag positiv beschieden worden. "Sie sind damit Arbeitsauftrag für die Landesleitung."

Weitere Schwerpunkte waren Jugend- und Auszubildetenvertretung und der traditionelle Preisschafkopf mit 36 Kartlern. Wie Adam betonte, trete der Rechtschutz der Gewerkschaft nicht nur für dienstrechtliche Fragen, sondern auch bei versorgungs- und beihilferechtlichen Belangen ein. Die Zahl der Mitglieder sei von 115 auf 122 gestiegen. Adams Dank galt seinen Mitstreitern im Vorstand: Ilona Bantelmann, Martin Mayr, Vera Stahl und Harald Quandt.

Das Hauptreferat hielt der stellvertretende BfG-Landesvorsitzende Christoph Werwein. Er unterstrich die Bedeutung der Steuerverwaltung für den Staatshaushalt. "Davon profitiert die Staatsregierung und deshalb fordern wir von ihr, dass sie für uns eintritt." Dieser Zusammenhang sei in den letzten zehn Jahren kaum wahrgenommen worden. Er teile auch den Optimismus von Finanzminister Markus Söder nicht, dass es den Finanzämtern gelinge, bis 2016 alle Steuerfälle maschinell in einem gewaltigen Umfang bearbeiten zu können. "Soweit ist unsere Technik noch nicht. Das wird wesentlich länger dauern." Thematisiert wurde auch die Mütterrente. "Bayern ist Vorreiter in der Umsetzung, und es wurde auch voll ins Beamtenrecht übertragen. Das hat noch kein anderes Land gemacht. Auch der Bund nicht." Die Altersteilzeit in Bayern erlaube es Beamten, mit entsprechenden Abstrichen bis zur Ruhezeit schon mit 62,5 Jahren den aktiven Dienst zu verlassen.

Für 60-jährige Treue wurde Johann Hartwig geehrt. Für 50 Jahre: Günther Gmeiner, Gerhard Etterer, Erich Löb, Johann Fleischmann und Jens Rottgardt. Für 40 Jahre: Hans Schön und Heinz Liewald. Für 25 Jahre: Andrea Diermeier und Ernst Dietl.
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