Finanzspritze für Sanierer

Es gibt mehr Geld für Häuser. So lassen sich die Neuerungen beim KfW-Förderprogramm für energetisches Sanieren zusammenfassen. Ab sofort sind sie gültig. Doch wer profitiert vor Ort davon?

Ob Komplettsanierung mit Fassadendämmung, modernster Heiztechnik und Solaranlage auf dem Dach oder einfach der Einbau neuer Fenster - Maßnahmen zur energetischen Sanierung von privaten Wohngebäuden werden nun von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell unterstützt. "Das sind gute Nachrichten für alle, die ihr Haus energetisch auf Vordermann bringen wollen", meint ein Sprecher der Verbraucherzentrale Bayern. Die Verbraucherzentrale vor Ort ist es aber, die Entscheidungshilfe leistet.

Zu den Programmdetails: Sowohl die Förderhöhe als auch der Kreis der Berechtigten werden spürbar vergrößert. Die Förderung gibt es entweder in Form eines zinsgünstigen Kredits oder als Investitionszuschuss. Förderfähig sind sowohl die vollständige Sanierung eines Hauses als auch einzelne Vorhaben. Für alle nach dem 1. August gestellten Anträge haben sich die Bedingungen verbessert. Der Höchstbetrag für einen Förderkredit steigt bei Komplettsanierung von 75 000 auf 100 000 Euro (pro Wohneinheit). Zudem kann die Förderung für alle Häuser mit Bauantrag oder -anzeige vor dem 1.2.2002 in Anspruch genommen werden - statt wie bisher dem 1.1.1995. Wichtig für alle Sanierungswilligen bleibt, im Vorfeld eine unabhängige Expertenmeinung einzuholen. Bei allen Fragen zur energetischen Sanierung und öffentlichen Förderprogrammen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern weiter. Der Energieberater analysiert die Ausgangssituation des Hauses, schlägt sinnvolle Maßnahmen vor und kennt die passenden Förderprogramme.
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