Flamme der Freundschaft brennt

"Es ist wichtig, dass die Freundschaft durch die Jugend in die Zukunft getragen wird", hob Bürgermeister Jens Meyer (links) beim Austausch zwischen dem Collège de la Paix und dem Kepler-Gymnasium sowie dem Collège Victor Hugo und dem Elly-Heuss-Gymnasium hervor. Bild: Dobmeier

Seit Jahrzehnten sind die Weidener Gymnasien Träger der Städtepartnerschaft. Die älteste ist die mit Issy les Moulineaux. Und sie soll weiter gepflegt werden, auch wenn die Direktoren Rolf Anderlik und Anton Schwemmer in den Ruhestand treten.

"Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus." Dieses Zitat von Hermann Hesse nahm Bürgermeister Jens Meyer bei der Begrüßung vor über 120 Schülern und 30 Verantwortlichen beim Austausch zwischen dem Kepler-Gymnasium und dem Collège de la Paix sowie dem Elly-Heus-Gymnasium und dem Collège Victor Hugo zum Anlass, um die Wichtigkeit des persönlichen Treffens in Zeiten von Facebook und Internet zu betonen.

70 Jahre Frieden

Der Bürgermeister erinnerte beim Empfang der Stadt Weiden in der Cafeteria des Klinikums an die Flamme der Freundschaft, die schon mehr als 60 Jahre in der Städtepartnerschaft beider Kommunen brennt. Den Visionären des Élysée-Vertrags, General Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer, sei es zu verdanken, dass beide Nationen seit 70 Jahren in Frieden leben können.

Die Direktoren Rolf Anderlik und Anton Schwemmer, die letztmals vor ihren Eintritt in den Ruhestand an einem Empfang von französischen Schülern teilnahmen, sowie die Stadträte Hildegard Burger, Hans-Jürgen Gmeiner, Reinhold Wildenauer sowie Joachim Strehl vom Städtepartnerschaftsverein und Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz wollen sich für diese Partnerschaft einsetzen.

Anton Schwemmer, Leiter des Elly-Heuss-Gymnasiums, dankte in seinem Grußwort - auch im Namen von Rolf Anderlik - der Stadt für die Förderung des Schulaustausches und den Schülern und Eltern, die den Gedanken der Freundschaft fortsetzen, wie es die Pioniere der Schulen vergangener Jahre sowie die Ehrenbürger von Issy, Konrad Merk und Julia Braun, vorgelebt haben.

Die Sachbearbeiterin für Städtepartnerschaft, Sigrid Schneider übergab Weiden-Tassen als Geschenke an die französischen Lehrkräfte Anouk Chabert, Carine Dreyfuss, Xavier Leroux und Monsieur Dass.

Region erkundet

Die deutschen Betreuer waren Doris Zimmermann, Doris Christl, Gertrud Buckenleib, Birgit Memmel und Michael Schmid. Während des einwöchigen Aufenthalts in Gastfamilien besuchten die Schüler Weiden, das Vulkanmuseum Parkstein, das KZ Flossenbürg, das Kartoffelmuseum Waldthurn und sie machten Ausflüge nach Regensburg und Nürnberg.
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