Fliesen-Ausstellung mit großem Aufwand erneuert - "Tag der offenen Tür"
Striegl Bau-Fachzentrum wächst

Mit der Erweiterung im Striegl Bau-Fachzentrum ist auch Platz für die Präsentation der drei Meter langen Panaria-Fliese entstanden. Die Firmengruppe Meier, zu der Striegl seit 2001 gehört, ist einer der 500 Gesellschafter des Eurobaustoff-Verbundes, der mit insgesamt 1600 Standorten Marktführer in Mitteleuropa ist. Bild: Wieder
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
16.10.2014
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Drei gute Jahre liegen hinter dem Baustoffhandel. Das bestätigt Manfred Wendl, Geschäftsführer der Striegl Bau-Fachzentrum GmbH, der auch die sechs weiteren Baustoffhandelsbetriebe der Meier Baustoffe GmbH aus Lauterhofen führt. Um sich ohne den Schub einer boomenden Konjunktur gut entwickeln zu können, investierte die Meier-Firmengruppe am Standort Weiden. Mit dem Aufwand, "der einem Wohnhaus entspricht", erneuerte Wendl die Fliesen-Ausstellung und integrierte zusätzlich ein Bodenstudio von Parador auf nun über 750 Quadratmeter.

Beim "Tag der offenen Tür" stellt das Striegl-Bau-Fachzentrum am Samstag das Ergebnis des Umbaus vor. Am Freitagabend sind 120 Lieferanten und Großkunden zur "blauen Nacht" geladen, zu der sich auch Josef Meier, der Inhaber der Firmengruppe, angekündigt hat. "Wir sind in der Region einer der größten Fliesen-Fachhändler", bekräftigt Wendl, der zugleich betont, dass neben den Fachhändlern und -firmen jeder Hausbauer und Renovierer in der Prof.-Zintl-Straße gerne gesehen ist.

Drei Meter lange Fliese

Die Auswahl an keramischen Bodenbelägen sei bei der Modernisierung der Ausstellung noch umfangreicher geworden. 3200 verschiedene Fliesen, Muster, Farben und Trägermaterialien sind in den neuen Boden-Schubschränken sowie in den Wandtafel-Anlagen zu finden, schätzt Thorsten Zintl vom Striegl-Fliesen-Fachzentrum. Dem 31-Jährigen sind die aktuellen Trends, die verschiedenen Formate (und deren Raumwirkung) natürlich geläufig. Besonders stolz ist er daher auf die riesigen Panaria-Fliesen aus Modena: drei Meter lang, einen Meter hoch. Sie werden meist in Duschen eingebaut und erzeugen ein "völlig fugenloses Bild".

Ein aus der Erfahrung geprägtes klares Bild hat Zintl auch von seinen Kunden: "Die Frauen wissen Bescheid. Sie suchen aus, entscheiden. Der Partner versucht, den Preis zu verhandeln und zahlt." Die haptischen Eigenschaften der Fliese als Boden- und Wandbelag seien zwar wichtig. Dank modernster Computerprogramme lässt sich nun aber auch die optische Wirkung der Beläge am Bildschirm dreidimensional visualisieren und dann auch farbig ausdrucken. Zugleich ermittelt der Computer auch die benötigen Mengen für das entsprechende Kundenprojekt. "Das kann derzeit kein Baumarkt leisten."

Am Samstag erwartet Wendl auch den Großteil der Bürger, die sich am Wochenende eine der 2000 Glücksdosen gesichert haben. Einer von ihnen gewinnt einen flotten Roller.
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