"Flo" macht die Fliege

RTL, Mittwochabend. Ja, wo ist er denn, der "Flo"? Die mintfarbene Badehose vielleicht? Florian Keck, der "Bachelorette"-Kandidat aus Weiden, duckt sich im Schlagschatten der Nebenbuhler, fläzt gähnend am Pool, schweigt. Es will nicht Oberpfälzeln in der Kuppel-Show - bis nach 24 Minuten die Bombe platzt. Gezündet hat sie der Weidener.

"Dass es jetzt so gekommen ist, hätte ich im Vornherein nicht gedacht", sagt Kandidat Florian Keck aus Weiden in die Kamera. 2,08 Millionen Zuschauer der Kuppel-Show "Bachelorette" am Mittwoch auch nicht. "Flo" schmeißt hin. Die nächste Rose: Er will sie gar nicht.

Das erklärt der 27-Jährige der "Bachelorette" wie folgt: "Ich wollte dir sagen, dass für mich heute hier die Reise zu Ende geht." - "Haaaaa?", meint der Oberpfälzer Zuschauer in das Fernsehgerät plärren zu müssen. Tatsächlich aber ist nur ein knappes "Okay" von Alisa zu hören. "Alles andere wäre jetzt nicht mehr ehrlich gewesen. Irgend 'ne Show abzuspielen, das wäre jetzt nicht ich", sagt "Flo". Das war's dann also. Weiden verabschiedet sich vom Bildschirm. Völlig überraschend kommt das nicht.

Hält sich "Flo" doch 24 Minuten lang als einer von acht Kandidaten extrem bedeckt. Auf dem Partyboot machen andere Stimmung. In der Villa sorgt er nur auf dem Sitzsack für Bewegung. Und dann das: "Können wir ganz kurz rein?", fragt Flo die "Bachelorette". Sie, überrumpelt: "Jetzt sofort?" Er: "Ja." Die beiden ziehen ab, und die anderen Jungs zerreißen sich den Mund: "Hey was is'n jetzt mit Flo?" - "Krank, der Typ."

Am Ende will's die Frau der Rosen längst gewusst haben: "Ich hab' das schon die ganze Zeit gespürt, dass es ihm nicht so gut geht." Schade fände sie's. "Aber auch nachvollziehbar." Später zeigt die Kamera "Flo", wie er mit rot umrandeten Augen und den Händen tief in der Lederjacke durch das Tor der Villa abtritt.

Über 500 Kommentare hagelt es derweil in seinem Facebook-Account. Überwiegend verständige - aber auch enttäuschte. Trotzdem verbucht der Weidener, der derzeit in Regensburg wohnt, über 4800 Likes im sozialen Netzwerk. Stattlich, findet er selbst, dankt und meint: "Puhh, war es wirklich die richtige Entscheidung? Aber in dem Moment war es die richtige."
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