Florian Graf mit einem Bein im Stadtrat
Nachrücker Nummer eins

Florian Graf. Bild: Wilck
Weiden. (mte) Ein gutes Jahr ist die Stadtratswahl nun her, bei der Florian Graf knapp am Einzug ins Gremium vorbeigeschrammt ist. Nun steht der Sozialpädagoge, der im Jugendzentrum arbeitet, quasi mit einem Bein im Neuen Rathaus. Denn die SPD-Stadträtin Elena Hierold kündigte ihren Rückzug an. Die Ausbildung der 22-Jährigen verschlägt sie in eine andere Stadt. Genosse Graf ist Nachrücker Nummer eins. Und der gibt sich zurückhaltend: "Alles der Reihe nach. Ich will da nichts vorgreifen. Zuerst muss der Stadtrat Elena Hierold entlassen." Dann erst stünde seine Person als Stadtratsnachrücker in der Debatte. Vorab aber ist klar: Graf ist bereit, politische Verantwortung zu übernehmen: "Dafür trat ich einst an - in Absprache mit Familie und Kollegen. An dieser Ausgangslage hat sich nichts geändert." Irgendwie müsse man als Nachrücker Nummer eins auch damit rechnen, dass es in einer Legislaturperiode zum Fall der Fälle kommen könnte. "Schön ist, dass das deshalb passiert, weil einfach ein junges Mädchen seinen Lebensweg gehen will."

Unabhängig davon kennt sich aus im aktuellen politischen Stadtgeschehen. Regelmäßig besucht er seit den Wahlen 2014 die Fraktionssitzungen.
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