Flüchtlinge inspirieren Küchen-Team zu internationalem Fusionsmenü
Wunderbare Villa-Welten

"Viele Köche verderben den Brei" - dieses Sprichwort widerlegte das Villa-Team mit einem Fusionsmenü. Flüchtlinge ließen kulinarische Eigenheiten ihrer Heimatländer mit einfließen. Bild: otj
Zu oft werden Flüchtlinge als Belastung empfunden. Das Villa-Team sieht hingegen eine große Bereicherung in den Neuankömmlingen aus unterschiedlichsten Kulturen. Menschlich und für die anspruchsvolle Küche des Hauses. Der Beleg: "Villa-Welten - ein exklusives Fusionsmenü".

Die Villa ist eine Adresse für leidenschaftliche und stilvolle Gastronomie, die mit frischen, regionalen und gesunden Produkten arbeitet und diese weltoffen variiert. Beim Fusionsmenü zauberte das Küchen-Team gemeinsam mit Asylbewerbern vier raffinierte Gänge, allesamt inspiriert von den Kochkulturen der Herkunftsländer.

Darauf einlassen

Initiiert hatten den kulinarischen Abend Waltraud Bauriedl von der Villa und Astrid Wieland vom Netzwerk Asyl, das sich die Menschen betreut und unterstützt, die die Flucht vor Krieg und Elend in die Oberpfalz gebracht hat.

"Diese Menschen sind so bereichernd. Es gibt so viel zu erfahren, wenn man sich darauf einlässt." Der kulinarische Kurztrip begann mit einem Oberpfälzer Forellenfilet, ukrainisch interpretiert, genauso wie das Zanderfilet mit Kartoffeln und Tomatengemüse. Das Hühnchen zum Hauptgang trug mit Tomaten-Zimtsoße eine iranische Handschrift. Die Dessert-Variation schließlich lud mit Halva und Eis in den Orient ein.

Mit der Offenheit ihrer anspruchsvollen Küche und gegenüber den Flüchtlingen verbinden die Macher der Villa Verantwortung - zum Beispiel als Arbeitgeber. Oder immer wieder als Unterstützer. Der Gewinn und die Spenden des Fusionsmenüs gehen an den Arbeitskreis Asyl.
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