Flüchtlingen die Hände reichen

Das schöne Umfeld von Villa und Stadtmauer war der perfekte Rahmen für ein Fest des Netzwerkes Asyl. Sprecherin Astrid Wieland (links) hieß Asylbewerber aus verschiedenen Ländern willkommen. Bild: Veit Wagner
Den Flüchtlingen die Hände reichen, sie willkommen heißen. Das geht am besten bei Festen. Den Beweis dafür lieferte jetzt die Gruppe des Netzwerkes Asyl, die für Veranstaltungen verantwortlich zeichnet. In und vor der Villa trafen sich die Weidener mit Menschen aus Somalia, der Ukraine, Syrien, Aserbeidschan, dem Irak und dem Kosovo, um miteinander zu reden, zu trinken und zu essen. Waltraud Bauriedl hatte mit ihrem Team ein kleines dreigängiges Menü gezaubert: Spargelcremesuppe, Kichererbsen-Pflanzerl und Obstsalat mit Eis.

Bei der Begrüßung stellte Sprecherin Astrid Wieland eine Reihe von Ideen vor, die in der Gruppe erarbeitet wurden. So soll einmal im Monat ein Abend mit Speisen aus den Herkunftsländern angeboten werden, zum Beispiel ein somalischer oder ein syrischer Abend. Angedacht ist die Herausgabe eines gemeinsamen Kochbuchs. Um ein Kräuter-Hoch-Beet sollen sich die Asylbewerber selbst kümmern. Wieland betonte, dass dies nur Vorschläge seien. "Wir wollen den Leuten nichts aufzwingen." Als nächstes ist ein Fest mit unbegleiteten Jugendlichen geplant.
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