Fördertöpfe nicht ausgeschöpft

Eine Finanzspritze für ein Zeltlager, ein Zuschuss für eine Wochenendfahrt, Geld für den neuen Jugendraum: Jugendverbände und -gruppen im Landkreis haben die Möglichkeit, beim Kreisjugendring Fördermittel für ihre Projekte zu beantragen.

Wie Henner Wasmuth bei der KJR-Vollversammlung berichtete, seien die zur Verfügung stehenden Töpfe im vergangenen Jahr nicht ausgeschöpft worden. Wasmuth ermunterte die Delegierten, Anträge zu stellen. Einen Crash-Kurs in Sachen Antragstellung gab es von KJR-Geschäftsführerin Martina Spiegler. Der Landkreis stelle pro Jahr 65 000 Euro für die Jugendarbeit zur Verfügung, erklärte sie. Gültig seien die Richtlinien vom 10. November 2014, die auch unter www.kjr-as.de abgerufen werden können. Spiegler erklärte die Förderbereiche Jugendbildungsmaßnahmen, Freizeitmaßnahmen, Projekte- und Modelle, Geräte- und Materialförderung, Baumaßnahmen sowie die Grundförderung. Antragsberechtigt seien grundsätzlich Jugendverbände und Jugendgemeinschaften. Es gebe aber auch bestimmte Fördermöglichkeiten, in die Schulen oder Kommunen involviert seien. Künftig, so berichtete Spiegler weiter, kämen die Förderungen aber nur den Vereinen und Verbänden zugute, die sich auch an die Vereinbarungen über das erweiterte Führungszeugnis halten. Der Kreisjugendring bietet dazu am Mittwoch, 8. Juli, von 19 bis 21 Uhr im Landkreis-Kulturzentrum (LCC) einen Workshop "Finanzen & Co" an. (lz/bba)
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