Förderverein für Schwerkranke unterstützt erneut Palliativstation - Musiktherapie tut den ...
125 000 Euro für die wichtigen Extras

Da gab es nur glückliche Gesichter: Dr. Gudrun Weber (links) nahm den Spendenscheck von Waltraud Koller-Girke entgegen. Für die Unterstützung dankte auch Kliniken Vorstand Josef Götz (2. v. r.) den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins für Schwerkranke (von rechts) Wolfgang Girke, Koller-Girke, Dr. Ehrenfried Lachmann, Bernhard Steghöfer und Hans Kaltenecker. Bild: Steinbacher
Weiden. (ps) "Es ist ein großer Verdienst des Fördervereins für Schwerkranke, dass wir die Palliativstation so haben, wie wir sie haben." Im bayernweiten Vergleich seien das traumhafte Voraussetzungen, versicherte Josef Götz. Der Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG dankte dafür am Donnerstag den fünf Vorstandsmitgliedern des Fördervereins. Die hatten kurz vor St. Nikolaus ein gewaltiges Geschenk im Gepäck: Eine Spende von 125 000 Euro.

"Das ist nur möglich, weil wir so viel Unterstützung aus der Bevölkerung erfahren", gab Vorsitzende Waltraud Koller-Girke den Dank weiter an die Bürger der Region. Nur deshalb könne der Förderverein seine Aufgaben so gut erfüllen. Und hier steht die Unterstützung der Palliativstation ganz weit oben. Der Verein hat 50 Prozent der Erstellungskosten für die Palliativstation übernommen und finanziert das sogenannte Brückenteam, nannte Waltraud Koller-Girke zwei Beispiele. Die jüngste Spende soll unter anderem für die Ausbildung eines zweiten Palliativarztes verwendet werden sowie für zehn Mehrstunden der Atem- und Musiktherapeutin, die hervorragend arbeite. "Für die Arbeit, die wir leisten, ist der Einsatz der Musiktherapeutin sehr wichtig", betonte Dr. Gudrun Weber. Stellvertretend für die verhinderte Leitende Ärztin Dr. Susanne Kreutzer nahm sie den Spendenscheck entgegen.

Assistierter Selbstmord - ein Thema, das heute in den Medien breiten Raum einnehme - sei der falsche Weg, sagte Josef Götz abschließend. Richtig sei es vielmehr, den letzten Lebensabschnitt lebenswert zu gestalten. Dank der Unterstützung durch den Förderverein für Schwerkranke seien in der Palliativstation Leistungen möglich, die anderweitig nicht finanziert würden. Zum Wohl der Betroffenen: "Wir erleben immer wieder, dass Patienten ihre letzte Zeit als Bereicherung empfinden."
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