Förderverein St. Sebastian zählt 91 Mitglieder - 9000 Euro für Sanierung gesammelt
Bürger lieben ihr Kirchlein

Schatzmeister Theodor Spieß (Mitte) hat nachgezählt. Inzwischen sind 91 Bürger dem Förderverein beigetreten. Beisitzer Hubert Neubauer (links) ist ebenso beeindruckt wie Schriftführer Josef Karl. Bild: Wieder
Das Angebot steht: Der Förderverein St. Sebastian bietet Stadtpfarrer Markus Schmid an, als Beirat bei der Rettung der ältesten katholischen Kirche mitzuwirken. Inzwischen zählt der Verein, erst im April gegründet, 91 Mitglieder.

Sie alle wissen sich von zahlreichen Bürgern getragen. Viele Katholiken aus der Pfarrei, aber auch darüber hinaus, wollen ihr Scherflein zur schnellen und grundlegenden Sanierung des Kirchleins an der Sebastianstraße beitragen. Schatzmeister Theodor Spieß summiert die bereits geleisteten und noch zugesagten Spenden auf 9 000 Euro.

In Riesenschritten

"Wir sind auf einem guten Weg", unterstrich Vorsitzender Karl Arnold bei der Vorstandssitzung am Donnerstagabend. Dem Ziel, schnell 100 Mitglieder zu zählen, komme der Verein in Riesenschritten näher. Auch die Vorstandsmitglieder Wolfgang Lindner, Hans Kaltenecker, Josef Karl und Falk Knies berichteten von Gesprächen mit Bürgern, die Unterstützung zusagten. Dabei werde überdeutlich, wie sehr St. Sebastian bei den Gläubigen verankert sei, betonte auch Werner Wilzek. "Die Resonanz ist überall sehr positiv. Den Bürgern ist daran gelegen, dass dieses Kleinod St. Sebastian erhalten wird."

Die Vorstandschaft des Fördervereins beschloss einstimmig, dem Heimatring beizutreten. Auf Einladung von Günther Magerl werden Werner Wilzek und Vorsitzender Karl Arnold den Förderverein bei der Delegiertenversammlung in der Almhütte vorstellen und um Aufnahme bitten. Werner Wilzek beziehungsweise Wolfgang Lindner wollen als Delegierte im Heimatring mitarbeiten.

Nach einer neuen Berechnung dürfte die Generalsanierung von St. Sebastian rund 635 000 Euro kosten. Inzwischen haben sich auch die gewählten Mitglieder der Kirchenverwaltung von St. Sebastian - allesamt dem Förderverein verbunden - des Themas angenommen. In einem mehrheitlich gefassten Beschluss soll die Kirchenstiftung von St. Josef die Maßnahme in den außerordentlichen Haushaltsplan 2016 aufnehmen. Bei der Bischöflichen Finanzkammer soll nun die Genehmigung des Vorhabens beantragt werden. Dem Antrag soll zugleich ein Finanzierungsvorschlag beigefügt werden. Zudem sollen möglichst viele Zuschussanträge gestellt werden.
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