Forderung der Moosfurt-Siedler an die Stadt
Kreativer denken

Neben den Neuwahlen standen bei den Moosfurt-Siedlern auch Ehrungen auf dem Programm. Bild: Kunz
Unter dem Motto "Straße saniert - Bürger ruiniert" schließt sich die Siedlergemeinschaft Moosfurt einer Internetpetition des Landesverbandes gegen die bayerische Beitragssatzung an. Sie werde wohl auf ein Bürgerbegehren hinauslaufen, erklärte Ehrenvorsitzender Hermann Magerl. Er machte die Rechnung am Beispiel der Sanierungsmaßnahmen an der Pößlstraße auf, wo die Anwohner von der Stadt zur Kasse gebeten würden.

"Mir ist sehr wohl bekannt, dass es den Kommunen zwickt", sagte er. "Aber man kann auch von ihnen verlangen, dass sie etwas kreativer denken." Die Autofahrer würden schließlich genug gemolken. Die zahlten Kraftfahrzeugsteuer und Spritsteuer, insgesamt 50 Milliarden pro Jahr. "Das allein würde überall hin reichen." In den Straßenausbau würden umgekehrt nur 17 bis 20 Milliarden Euro fließen.

Vorsitzende Edith Schimandl ließ ein ausgefülltes Vereinsjahr Revue passieren. Das Schulmuseum in Sulzbach-Rosenberg seoi ebenso Ziel gewesen wie die fränkische Seenplatte und die Klärteiche in Wackersdorf-Holzhaus. Beim Mitgliederstand habe es keine Veränderungen gegeben, berichtete Schimandl. Besonders unterstrich sie die Harmonie in der Gemeinschaft.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende Edith Schimandl, zweiter Vorsitzender Thomas Brandl, Kassier Herbert Pavlica, Schriftführer Karlheinz Moller, Beisitzer Michael Betz, Ernst Fink, Martin Staufer, Hans Roth, Manfred Wimmer, Christa Glaser, Elfriede Rückbrodt und Hermann Schlosser, Kassenprüfer Oskar Dagner und Helmut Ruhland, Presswart Helmut Ruhland, Delegierter zum Heimatring Helmut Wittmann.

Für 20-jährige Treue wurden geehrt: Werner Thoma, Andrea Ruhland-Birner, Heinz Bauer, Josef Hitzler und Robert Voit. Für zehn Jahre : Theo Memmel, Robert Venzl, Ulrich Pietsch, Martin Wolfinger, Martin Staufer und Dagmar Fischer.
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