Forschung im Bereich "Digitale Prozessketten in der Medizinischen Versorgung und Medizintechnik"
Neue Professur für Hochschule

Die Hochschule erhält eine neue Professur für das Lehr- und Forschungsgebiet "Digitale Prozessketten in der Medizinischen Versorgung und Medizintechnik". Das haben Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner laut einer Pressemeldung der OTH bekanntgegeben. Hintergrund sei die "Strategie Bayern digital" zur Förderung des digitalen Aufbruchs in Wirtschaft und Wissenschaft, die das Kabinett im März verabschiedet hatte. Als Teil davon entstehen jeweils zehn zusätzliche Professuren an Hochschulen und an Universitäten im Freistaat, die dazu beitragen, die Forschung im Bereich der Digitalisierung auszubauen.

Die OTH Amberg-Weiden hatte ihren Antrag im Verbund mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der TU München und der Universität Augsburg eingereicht, die jeweils ebenfalls Zuschläge bekamen. Angesiedelt wird die Professur am OTH-Standort Weiden, wo der Studiengang Medizintechnik beheimatet ist. Wann sie besetzt wird ist noch offen, frühestens im Sommersemester 2016. "Die Professur wird einen wesentlichen Beitrag leisten, unser Know-how im Rahmen der digitalen Vernetzung in der Medizintechnik an der OTH in Weiden erheblich auszubauen", so OTH-Präsidentin Professor Dr. Andrea Klug.

Inhaltlich geht es um individuelle medizinische Versorgung mit patientenspezifischen Lösungen. Beispiele dafür gibt es viele, etwa in der Dentaltechnik. Die individuellen Medizinprodukte hier entstehen mit Daten vom Zahnarzt im Dentallabor, der Arzt setzt sie dann dem Patienten ein und passt sie an. Praxen und Labore nutzen dabei zunehmend digitale Prozesse und tauschen die Daten übers Internet aus. Ähnliche Prozesse gibt es auch in vielen anderen medizinischen Bereichen. Die Professur soll dazu Forschungsvorhaben voranbringen, um Musterprozesse für die Digitalisierung zu entwickeln.
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