FOS/BOS öffnet Areal teilweise - Profitieren sollen die Studenten der Hochschule - Alle ...
Nachbar hilft bei Parkplatzsuche

Keine Strafzettel mehr: Künftig können OTH-Studenten bei der FOS/BOS parken. Außer an Schultagen von 7 bis 13 Uhr. Die Regelung stellten vor (von links): Schülersprecher Florian Neumann, Markus Dippold (Leiter Verkehrsbehörde), Schulleiterin Gabriele Dill, OTH-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, OTH-Sprecher Dr. Wolfgang Weber, Studenten-Vertreter Christian Gnerlich und Schülersprecher Andreas Hecke. Bild: Götz
Die Zeit mag vor Vorlesungsbeginn oft knapp sein. Parkplätze sind noch knapper. Wie so viele Studenten der Hochschule kennt Christian Gnerlich das Problem: Weit und breit kein Stellplatz. Also stellte das Mitglied des Studentischen Konvents sein Auto auch mal auf dem Grünstreifen ab. Und sammelte damit schon einige Strafzettel, wie er sagt. Künftig könnten es etwas weniger sein. Dank der lieben Nachbarn: Seit Beginn des Wintersemesters öffnet die FOS/BOS ihre 210 Schüler- und die 70 Lehrerstellplätze teils.

Bislang waren sie nur mit Sonderausweis nutzbar. Studenten, die trotzdem hier parkten, bekamen Knöllchen, selbst wenn der Platz in Ferienzeiten leer war. Künftig gilt diese Ausweispflicht nur noch an Schultagen von 7 bis 13 Uhr. Zu allen anderen Zeiten ist die Nutzung frei für alle. Von 6. Juni an, wenn die Abschlussprüfungen an der FOS/BOS vorüber sind, bis zum Beginn des neuen Schuljahrs könnte die Beschränkung sogar komplett wegfallen.

Wie nötig das ist, zeigt sich am Mittwoch. Trotz Schulferien ist der FOS/BOS-Parkplatz fast völlig gefüllt, während Vertreter von Schule, OTH und Stadt die neue Regelung vorstellen. FOS/BOS-Leiterin Gabriele Dill betont dabei die "symbiotische Ergänzung" der Bildungseinrichtungen, die sich auch in vielen anderen Dingen zeige. Darin etwa, dass ihre Schüler ja auch die Mensa der OTH nutzten.

Für Hochschul-Präsidentin Professor Dr. Andrea Klug erhöht sich nicht einfach nur der Komfort für Studenten. Zu einem erfolgreichen Studium gehörten nunmal auch gute Rahmenbedingungen. Und die hätten sich nun dank der Schule und der Unterstützung durch die Stadt ein wenig verbessert. Tatsächlich habe sich die Lage durch die neue Regelung etwas entspannt, lobt auch Gnerlich. Das sei aber nur "ein Tropfen auf den heißen Stein". Schließlich blieben die Probleme morgens an Schultagen wie bisher.

Das ist auch den Verantwortlichen bewusst. Die Neuerung helfe, "den Druck rauszunehmen", erläutert OTH-Sprecher Dr. Wolfgang Weber. Ein Eldorado für Parkplatzsuchende gebe es am Hetzenrichter Weg aber noch nicht. Was auch mit dem Erfolg der OTH zusammenhänge. Als die Hochschule den Betrieb aufnahm, zählte sie 500 Studenten. Den Parkplatzbedarf berechnete man damals mit 125. Heute studieren in Weiden mehr als 1600 junge Leute - weiteres Wachstum wahrscheinlich. Für Studenten stehen aber nur 184 Plätze zur Verfügung. Etwa 400 Stellplätze müssten deshalb auf Dauer das Ziel sein, sagt Weber. Ein weiterer Schritt dahin zeichnet sich ab: Beim Bildungscampus will die Sparkasse ein "E-House" errichten. Weber rechnet mit Baubeginn Anfang 2016. Im Zuge der Arbeiten sollen auch 180 Parkplätze entstehen. Einen Großteil davon könnten vorerst Studenten nutzen. Sozusagen erneut als Nachbarschaftshilfe.
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