FOS/BOS-Schüler Christina Pfab und Christian Schwarz erfolgreich bei "Jugend forscht"
Ketchup aus dem eigenen Labor

Den Nachwuchsforschern Christina Pfab und Christian Schwarz (Zweite und Dritter von links) gratulierten stellvertretende Schulleiterin Gabriele Dill (rechts) und die Lehrer Barbara Geißler (links) und Wolfgang Richthammer (Zweiter von rechts) zum Erfolg in Neumarkt. Bild: swi
Auch in diesem Jahr profilierte sich die FOS/BOS Weiden durch herausragende Forscherleistungen beim Regionalentscheid von "Jugend forscht" in Neumarkt. Zwei Schüler der 13. Jahrgangsstufe stellten ihr Können beim Wettbewerb unter Beweis.

Christian Schwarz belegte im Fachbereich Biologie den dritten Platz und erhielt einen Sonderpreis: "Ich wollte wissen, ob sich der Wirkstoff Juglon, den ein Walnussbaum zur Vernichtung von Konkurrenzpflanzen produziert, auch auf andere Gewächse auswirkt", erzählt er. Das Resultat: Juglon tötet Keime ab, beeinträchtigt das Längenwachstum von Pflanzen und ließe sich damit im Ziergartenbau hervorragend anwenden. Biologielehrer Wolfgang Richthammer unterstützte den Nabburger bei seinem Forschungsprojekt.

Christina Pfab sicherte sich im Fachbereich Chemie einen Sonderpreis für ihre Arbeit zum Thema "Chemische Analyse von Ketchup". "Ich habe Tomatenketchup selbst hergestellt und mit den Inhaltsstoffen von industriell hergestelltem Ketchup verglichen", berichtet die Schnaittenbacherin. Hierfür war ihr die Kooperation mit der OTH von großem Nutzen. Denn dort konnte sie mit Hilfe einer UV-VIS-Spektroskopie den Proteingehalt der beiden Ketchups messen. Chemielehrerin Barbara Geißler hatte die Arbeit betreut.
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