Fotos bringen die Stadt ins Heim

Begeistert von den Weidener Ansichten zeigten sich die Ehrengäste wie AWO-Bezirksvorsitzender Siegfried Depold (rechts), Ricarda Grünig, die Leiterin der Tourismus-Information Weiden (hinten, Zweite von links), AWO-Ortsvorsitzende Hilde Zebisch (Vierte von rechts) und Einrichtungsleiterin Silvia Zeitler (hinten, links) ebenso wie die Heimbeirätinnen und Besucher. Bild: R. Kreuzer

Geburtstag hat sich das AWO-Seniorenheim Franz Zebisch frisch herausgeputzt. Mit großformatigen Ansichten von Weiden, die den Bewohnern ihre Stadt in ihr neugestaltetes Zuhause bringen.

Weiden. (kzr) Lange hatten sich die Mitarbeiter und Bewohner überlegt, wie sich eine Neugestaltung der Bereiche am besten umsetzen ließe. Ein neues Farbkonzept muss her, lautete die einhellige Meinung. Aber auch die Gänge sollten interessant gestaltet werden.

Neue Farben

Die glorreiche Idee schließlich: Da viele Bewohner aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so oft in die Stadt können, sollen Weidener Gebäude und Sehenswürdigkeiten zu den Bewohner kommen. In Zusammenarbeit mit der Stadt hat Ricarda Grünig, die Leiterin der Tourist-Information, dem Seniorenheim die Bildrechte zur Vervielfältigung überlassen. Fotograf Thomas Kujat hat die meisten der Bilder von Weiden gemacht.

Nach einer fast dreimonatigen Renovierungsphase erstrahlen die Gänge jetzt in neuen Farben und die großformatigen Bilder bringen den Bewohnern ihr Weiden in ihr neues Zuhause. Einrichtungsleiterin Silvia Zeitler eröffnete die Ausstellung im Beisein von Bewohnern und Ehrengästen. AWO-Bezirksvorsitzender Siegfried Depold lobte die Idee. Denn Bilder wecken Erinnerungen: schöne, manchmal auch weniger schöne. "So wie das offene AWO-Herz, haben die Verantwortlichen das Haus nun auch offen gestaltet." Hilde Zebisch überbrachte die Grüße der AWO Weiden und unterstrich, dass der Ortsverein die Maßnahme auch finanziell unterstütze. Ricarda Grünig dankte noch einmal ausdrücklich dafür, dass die Stadt die Bilder aus ihrem Pool für die AWO zur Verfügung gestellt hat.

Schon kurz nach der Fertigstellung pilgerten die Bewohner durch die Gänge, um die neuen Kunstwerke zu betrachten. Es fand sich sogar der eine oder andere Bewohner auf den Bildern wieder. "Wo ist denn das?", war mancherorts zu hören. Über 70 Bilder laden zu Erkundungstouren ein und bereiten den Senioren viel Freude. Möglich war die kostspielige Gestaltung nur dank großzügiger Spender. "Die Familie Schubert aus Heddesheim, deren Eltern lange Zeit bei uns Zuhause waren, unterstützte das Projekt mit einer Spende. Die restliche Finanzierung übernahm der AWO-Ortsverein Weiden unter Vorsitz von Hilde Zebisch", berichtete Silvia Zeitler.
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