Frau Holle pennt!
Advent, Advent,

Nach der - je nach Höhenlage - frühwinterlichen bis nasskalten Woche geht Frau Holle anscheinend erst mal wieder in den Winterschlaf und verabschiedet sich mit Schneefällen und stürmischem Wind spätestens am Sonntag aus der Region.

Danach bläht sich ein Hoch über uns auf, und wir geraten pünktlich zu Dezemberbeginn in eine typische November-Wetterlage mit Nebel, Hochnebel oder auch Sonnenschein. Und weil in der Höhe warme Luft ankommt, sind zur Wochenmitte ohne Hochnebel sogar 10 bis 15 Grad denkbar. Das aber nur, wenn die graue Suppe sich als nachgiebig erweist. So oder so sind schmuddelige Niederschläge aber dann nicht mehr zu erwarten und die Weihnachtsmärkte bleiben bis auf Weiteres weitgehend grün, aber auch trocken.

Der heutige Tag bringt ruhiges Wetter mit oft zähem Nebel und Hochnebel. Wie immer ist es dann dem Glück überlassen, wo dieser sich auflöst und die Sonne freigibt und wo es anhaltend trüb bleibt, denn Petrus verteilt den blauen Himmel nach Lust und Laune. Es ist aber immerhin trocken, und die Temperaturen erreichen nach oft frostigem Morgen auch tagsüber kaum mehr als 1 Grad in Schnaittenbach, 2 in Kastl und 3 in Auerbach. Wo sich der Nebel den ganzen Tag hält, kann sich auf den Höhen Raureif an die Bäume legen. In der Nacht klart es dann öfter auf bei -2 bis -5 Grad.

Am Samstag gibt's morgens und vormittags noch kurz ein paar Sonnenstrahlen, schnell kommen aber neue Wolken. Spätestens zum Mittag setzen Niederschläge ein, die oberhalb von 400 bis 600 Meter überwiegend als Schnee fallen. Dann sind auch durchaus noch einmal 1 bis 3 Zentimeter Schnee je nach Höhenlage möglich, darunter bleibt es weitgehend bei matschigem Nass. Die Temperaturen erreichen entsprechend zwischen 1 Grad in Etzelwang, 2 in Sulzbach-Rosenberg und 3 in Ebermannsdorf. Abends und nachts wird es wieder trocken, bei leichtem Frost aber auf noch nassen Straßen auch oft gefährlich glatt.

Der 1. Advent wird wenig erbaulich, und bei den Besuchen der Weihnachtsmärkte sollte der Regenschirm nicht fehlen. In der Früh ist es zwar noch trocken, am Vormittag kommt aber stark böiger, auf freien Höhen sogar stürmischer Westwind auf. Dieser bringt kräftige Niederschläge mit, die zwar noch mit dicken Flocken beginnen, am Nachmittag steigt die Schneefallgrenze aber allmählich bis auf 800 Meter und später sogar über die Höhen unserer Berge hinaus. Die höchsten Temperaturen werden erst abends erreicht, 3 Grad in Freudenberg, 4 in Amberg und 5 in Vilseck. Die Nacht zu Montag ist sogar noch milder mit 4 bis 7 Grad, dazu stürmisch, nass und frostfrei.

Am Montag und Dienstag ist es weitgehend noch trüb mit Regen und Sprühregen. Bei zeitweise starkem Wind liegen die Temperaturen zwischen 5 und 9 Grad. Danach wird es ruhig und trocken mit oft zähem Nebel oder Hochnebel in den Niederungen. Auf den Bergen herrscht ab Mittwoch meist Sonnenschein, der sich an den Nachmittagen zumindest teilweise auch nach unten vorarbeiten kann. Je nachdem gibt's dann zwischen 4 Grad bei Dauergrau und 15 Grad mit Sonne, die Nächte sind nur noch bei Aufklaren leicht frostig.
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