Frauen-Union informiert sich vor Ort - Reges Interesse
In der Kläranlage ist noch Luft nach oben

Eine interessante Führung boten Stadtrat Markus Graf, Stefan Stubenvoll (rechts) und Richard Lautner (links) den Damen der Frauen-Union mit ihrer Vorsitzenden Waltraud Schlicht (Sechste von links). Bild: ct
Wasserschutz ist auch Umweltschutz. Diesen Aspekt stellte CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Graf bei der Besichtigung der neuen Kläranlage durch die Frauen-Union (FU) Vilseck-Schlicht-Sorghof in den Vordergrund. "Als gewählte Vertreter der Bürger stehen wir in der Verantwortung, unsere Umwelt und die Natur zu schützen und zu bewahren, und ein Beitrag dazu sind sicherlich saubere Abwässer."

FU-Vorsitzende Waltraud Schlicht freute sich über das rege Interesse. Die technischen Details der Anlage erklärten Richard Lautner und Stefan Stubenvoll. Sie berichteten, dass die Kläranlage für 12 000 EW (Einwohnerwert) bemessen ist; 99 Prozent der Orte der Stadt Vilseck seien angeschlossen, das seien derzeit etwa 8000 EW. Es sei noch Luft nach oben.

Im Betriebsgebäude erkundeten die Frauen den Wärterraum, das "Herzstück", in dem alles computerüberwacht ist und eventuell auftretende Störungen sofort auf einem der Bildschirme erkennbar sind. Zudem sahen sich die Teilnehmerinnen den Schaltraum, eine Schleuse, eine Rechen-Sandfang-Anlage, ein Labor, einen Gebläse-Raum sowie eine Garage und einen Lagerraum an.

Bei den Außenanlagen erklärten die Experten die Auffangbecken, in denen sich die mechanische Grobreinigung abspielt. Der Sand wird herausgefiltert, das Wasser läuft unterirdisch weiter, dann bindet eine Chemikalie das Phosphat. Weiter geht es zum sechs Meter tiefen Belebungsbecken, in dem sich Bakterien befinden, die eine weitere Reinigung übernehmen. Am Ende bleiben Schlamm und sauberes Wasser übrig.

Nach so viel Datenmaterial und Technik setzten sich alle zu Kaffee und Kuchen zusammen. Gertrud Maul hatte die Stärkung vorbereitet.
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