Freie Wähler suchen Unterstützung für Ost-Tangente
Die Unvollendete

Die Freien Wähler stehen hinter der Verlängerung der Südost-Tangene über den Butterhof hinaus bis zur Vohenstraußer Straße (von links): Alois Frank, Landtagsabgeordneter Dr. Karl Vetter, Stadtrat Rainer Sindersberger und Bernhard Schlicht. Bild: Wieder
Ohne Verlängerung vom Butterhof nach Tröglersricht bleibe die Südost-Tangente unvollendet, betont Alois Frank. Der Ortsvorsitzende der Freien Wähler möchte die Ost-Tangente bauen lassen, und zwar schnell - noch vor 2021, wie vom Freistaat angeboten. Seine Unterstützung in München sagte nun auch Dr. Karl Vetter zu. Als Landtagsabgeordneter der Freien Wähler betreut er den Wahlkreis Weiden.

Auch das jüngste Gutachten bestätige: Der Verkehr in der Vohenstraußer Straße wird ohne Ost-Tangente von derzeit 10 000 auf 16 000 Fahrzeuge spürbar wachsen. "In der Vohenstraußer Straße möchte ich nicht wohnen", erklärte Frank bei Vettels Besuch in der neuen FW-Geschäftsstelle. Unterstützung erhält Frank auch von den Vorstandsmitgliedern Bernhard Schlicht und Stadtrat Rainer Sindersberger. "Wegen Befindlichkeiten von Einzelpersonen", betont Frank, sei vor 30 Jahren das Projekt in der Versenkung verschwunden. "Heute ist sie nötiger denn je."

Die Spange sei auch im Hinblick auf die befürchteten gravierenden Einschnitte in das schützenswerte Gebiet um den Schirchendorfgraben abgelehnt worden, ergänzte Sindersberger. Inzwischen gebe es jedoch überraschend natur- und landschaftsschonende Entwürfe. Weiden brauche die Tangenten-Verlängerung auch, um im Stadtosten neue Baugebiete erschließen zu können. Dies wäre erst möglich, wenn die Vohenstraußer Straße deutlich vom Verkehr entlastet werde. Sindersberger erinnerte auch an Pläne des Staatlichen Bauamtes, die Vohenstraußer Straße ab Tröglersricht über den Fischerberg hinauf dreispurig auszubauen.
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