Freiluft-Gottesdienst in Hauseck mit Posaunenchor
Schätze im Himmel

Seit fünf Jahren ist Pfarrer Gerhard Durst dabei, in seinen beiden Kirchengemeinden Eschenbach und Hirschbach in unregelmäßigen Abständen Gottesdienste in der freien Natur abzuhalten. Heuer hat er für Hirschbach in die Ortschaft Hauseck geladen, 552 Meter hoch droben auf dem Schlossberg, auf dem noch ein Teil des früheren Burgfelsens von einer einstigen Ritterherrlichkeit oder auch Raubritter-Herrlichkeit zeugt.

Viele Besucher, auch aus den umliegenden Gemeinden und Dörfern in Franken und der Oberpfalz, kamen zu diesem Gottesdienst.

In der abgeschiedenen kleinen Ortschaft, eingerahmt von Hochwald und dichtem Grün, lasse sich Ruhe und Frieden und neue Kraft für den Alltag sammeln, ohne sich als Schatzgräber am Berg oder zu Hause unter dem Kachelofen, so, wie es Rabbi Isaak von einem Traumdeuter empfohlen worden war, zu betätigen.

"Sammelt Schätze im Himmel, denn wo Euer Schatz ist, da ist auch Euer Himmel", sagte der Geistliche weiter. Der Gottesdienst wurde vom Hirschbacher Posaunenchor, verstärkt mit Eschenbach, unter der Leitung von Jörg Tippmann musikalisch gestaltet. Die Fürbitten sprachen Konfirmanden. Pfarrer Gerhard Durst, die Kirchenvorstände und viele freiwillige Helfer hatten vorsichtshalber zwei kleinere Schutzzelte aufgestellt und waren dabei gut von oben beraten, denn ein bisschen Regen kam zu diesem Gottesdienst schon auch. Mit dem Volkslied "Geh aus, mein Herz und suche Freud" klang dieser Gottesdienst aus.
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