Fröhlich und bunt

Besucher können am Tag der offenen Tür die bunten Therapieräume des SPZ besichtigen. Dr. Fritz Schneble und Dr. Susanne Rinnert zeigen die vielen Trainingsgeräte, an denen das Team mit den Patienten arbeitet. Bild: Hartl

Im Sozialpädiatrischen Zentrum geht es meistens heiter zu, trotz der Schwierigkeiten, die die kleinen Patienten haben. Seit einem Jahr kümmern sich Ärzte und Therapeuten um Kinder. Wie genau? Das ist beim ersten Tag der offenen Tür zu erfahren.

In dem ambulanten Zentrum am Klinikum Weiden betreut ein interdisziplinäres Team um Leitende Ärztin Dr. Susanne Rinnert Kinder mit chronischen neurologischen Erkrankungen, Behinderungen und Entwicklungsstörungen. "Die kleinen Patienten fühlen sich in den bunten Räumen sehr wohl", berichtet die Ärztin. Am Samstag, 10. Oktober, können sich Besucher von 14 bis 17 Uhr von der Atmosphäre vor Ort überzeugen lassen und über die Arbeit des SPZ informieren.

Am Vormittag diskutieren Gäste aus dem medizinisch-therapeutischen Bereich auf einem Fachsymposium zu aktuellen Themen der Sozial- und Neuropädiatrie. Nachmittags sind die Räume für die Öffentlichkeit geöffnet. "Wir wollen alle Interessierten mit unserer wichtigen Arbeit vertraut machen", sagt Susanne Rinnert.

Die Einrichtung schließe eine Versorgungslücke in der nördlichen Oberpfalz. Für Familien mit betroffenen Kindern sei Ortsnähe wichtig, da sich lange Anreisen schwierig gestalten. Die Belastung für die Kinder solle so gering wie möglich sein. "Wir bringen mit dem SPZ eine hohe Kompetenz in die Region", berichtet Dr. Fritz Schneble, Leitender Chefarzt der Kinderklinik. Die Ärzte stellen nach der Diagnose ein Therapiekonzept für Kinder auf und beraten die Eltern umfassend über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. "Der erste Ansprechpartner für die Familien bleibt der Kinderarzt, er überweist gegebenenfalls an uns", betont Rinnert. Die Einrichtung vermittelt Spezialisten und koordiniert die Therapie.

Der Eindruck, den das Zentrum nach einem Jahr vermittelt, ist positiv: "Es ist Bedarf in der Region da und wir haben eine hervorragende Entwicklung hinter uns", sagt die Leitende Ärztin. Das Team - vier Ärzte, drei Psychologen und sechs Therapeuten - hat viel zu tun und präsentiert sich beim Tag der offenen Tür ebenfalls der Öffentlichkeit.
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