Führungs- und
Lauter neue Köpfe an der Spitze

Die Feuerwehr Immenstetten wählte eine neue Führung (von links): Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl, 2. Kommandant Harald Kopera, 2. Vorsitzender Manfred Escherl, Kommandant Norbert Weiß, Vorsitzender Stefan Lehmeier, Schriftführer Andreas Weiß, Kassier Alexander Weiß, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Bürgermeister Alwin Märkl. Bild: sche
Generationswechsel bei der Feuerwehr Immenstetten: Nach 30 Jahren als Kommandant übergab Johann Winkler den Posten in jüngere Hände. Aber auch in weiteren Funktionen übernahmen die Jungen Verantwortung.

(sche) Zunächst aber berichtete Winkler von fünf Einsätzen, zu denen die Feuerwehr Immenstetten im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen auf der nahen, stark frequentierten Staatsstraße 2238 gerufen wurde.

Bei den monatlichen Übungen und in einer Aktionswoche bereiteten sich die Einsatzkräfte auf ihre Aufgaben vor. "Bei nur 21 Aktiven, darunter drei Frauen, ist es kein leichtes Unterfangen, eine Löschgruppe auf die Beine zu stellen", bemerkte Johann Winkler.

37 Mitglieder

Nimmt man die 16 Passiven hinzu, hat die Feuerwehr Immenstetten 37 Mitglieder, stellte Vorsitzender Herbert Lehmeier fest. Schriftführer Franz Weiß zählte die Veranstaltungen des Vereins auf.

Dank und Anerkennung zollte er den nicht mehr zur Wahl antretenden Kommandanten Johann Winkler für seine 30-jährige Pflichterfüllung und Schriftführer Franz Weiß, der 24 Jahre dieses Amt bekleidete.

Schmerzlich für alle war der plötzliche Tod von Konrad Stauber, der 24 Jahre die Kasse geführt hatte. Kommissarisch legte Stefan Lehmeier den Kassenbericht vor, der positive Finanzen auswies.

Bei der Neuwahl zeigte sich, dass im Vorfeld bei der Kandidatensuche gute Arbeit geleistet worden war. Die Abstimmung ging zügig über die Bühne, obwohl alle Ämter neu besetzt werden mussten. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.

Bürgermeister Alwin Märkl zeigte sich erfreut, dass "die Jungen" bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. In Immenstetten sei die Feuerwehr nicht nur für die Brandbekämpfung zuständig. "Als einziger Verein im Dorf ist die Wehr ein wertvolles Bindeglied innerhalb der Dorfgemeinschaft", betonte er.

Digitalfunk kommt

Kreisbrandinspektor Hubert Blödt sagte, dass eine kleine Wehr nicht automatisch die wenigsten Einsätze haben müsse. In Immenstetten sei das Gegenteil der Fall, wie dem Bericht des Kommandanten zu entnehmen sei. Auch dieser Verein werde in nächster Zeit mit Digitalfunk ausgestattet. "Die Zeit, als Befehle an den Einsatzstellen durch Meldereiter überbracht wurden, ist vorbei", meinte er.
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