Führungsspitze bleibt im Amt

Die Neuwahlen ergaben beim CSU-Ortsverband Neunkirchen-Frauenricht kaum Veränderungen. Die komplette Führungsspitze wurde in ihren Ämtern bestätigt. Sitzend von links: Vorsitzender Norbert Uschald, Stellvertreter Robert Müllbauer und Protokollführer Winfried Siller. Bild: R. Kreuzer

Die CSU Neunkirchen-Frauenricht machte den Anfang. In den kommenden Wochen stehen bei allen Weidener CSU-Ortsverbänden Neuwahlen an. In der ersten Veranstaltung dieser Art ergaben sich jedoch keine großen Veränderungen.

Neunkirchen. (kzr) Die Spitze mit Ortsvorsitzendem Norbert Uschald und seinen Stellvertretern Hans Dotzler und Robert Müllbauer wurde durchwegs in ihren Ämtern bestätigt. Als Schatzmeister hatte sich wiederum Kurt Haas zur Verfügung gestellt, der an diesem Abend zwar verhindert war. Sein schriftliches Einverständnis lag jedoch vor und die Anwesenden schenkten ihm erneut das Vertrauen. Die Protokolle schreibt weiterhin Winfried Siller.

Als Beisitzer fungieren Georg Forster, Heinz Petz, Maria Siller, Anita Uschald und Engelbert Wiesnet. Revisoren sind Johann Heinrich und Hans Kohl. Als Delegierte zur Kreisvertreterversammlung wurden bestätigt: Hans Dotzler, Georg Forster, Kurt Haas, Robert Müllbauer und Norbert Uschald. Zusätzlich wählte die Versammlung fünf Ersatzdelegierte.

Lkw weiterhin ein Problem

In seinem Rückblick wies Norbert Uschald darauf hin, dass die Lastwagen zum Industriegebiet immer noch durch den Ort fahren würden, obwohl im Kreuzungsbereich die Vorfahrt geändert und auch ein Fahrbahnhindernis aufgebaut worden sei. Er berichtete, dass bereits ein Antrag gestellt worden sei. Die Verkehrsproblematik müsse im Zuge der Planungen für Weiden-West IV mit behandelt werden. Das Beste wäre wohl eine Umgehungsstraße, die in der Vergangenheit schon einmal diskutiert worden sei, meinte Uschald. Als Aktivitäten des Ortsverbands nannte er den Bockzoigl-Ausschank, Biergartengespräche und den Stammtisch am "Schwarzen Freitag". Der Bockzoigl-Ausschank findet am 20. Februar wieder um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt.

Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer bezeichnete den Neunkirchener Ortsverband als sehr rege. Zum Thema Griechenland unterstrich er, dass gewisse Abmachungen schon eingehalten werden müssten. Die Neuwahlen dort dürften nicht alles über den Haufen werfen. "So geht das nicht", schimpfte er. Der Kreisvorsitzende erinnerte zudem an die Mitgliederwerbung der Weidener CSU, zu der alle Ortsverbände aufgefordert seien.

Was Griechenland betrifft, wünscht sich Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pausch lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende. Die Konsequenz wäre aus seiner Sicht, dass Griechenland die Eurozone verlassen müsste. Bei der Kommunalwahl habe die CSU zugelegt. "Schließlich haben wir einen Sitz mehr im Stadtrat und in der Fraktionsarbeit haben wir eine gute Mischung."

Arbeitsplätze in West IV

Die Stadt habe kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Weiden benötige weitere Arbeitsplätze, ein Problem, das durch das neue Gewerbegebiet West IV gelöst werden könne, so Pausch. Er forderte zugleich, bei diesem Thema stärker anzuschieben. Beim Einkaufszentrum laufe das Bebauungsplanverfahren, berichtete der Fraktionsvorsitzende. "Die aktuellen Prüfberichte werden uns noch einige Zeit beschäftigen", sagte Pausch.
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