Fünfazwanzg? Ja, Hawadere!

Am Freitag lädt der Arbeitskreis Mundart anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums zum "Mundart-Forum mit Volksmusik" ins Schützenhaus. Wir sprachen vorab mit Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler, dem Leiter des Arbeitskreises. Natürlich in Mundart.

Servus, Günter Alois! Am Freida feiert's Ihrz im Schütznhaus as fünfazwanzgjahriche Jubiläum von Mundart-Oawatskreis. Vazöl amal, wöis dou iwahapt zur Gründung kumma is!

Günter Alois Stadler: Vor fünfazwanzg Joahr hout da Stadtrat und Stadtheimatpfleger Rudolf Zenger an erschtn Oawatskreis innerhalb von Brauchdumspflege-Oawatskreis gründt. Schpata san nu Volksmusik, Brauchdum und Volksdanz dazou kumma. Ich sölwa und da Wolfgang Leo Bäumler san von Anfang a dabei gwen. Kuaz noun Doud von Zenger Rudi hom's mi einstimmich zu sein Nachfolga gwöhlt.

Seitdem hout se vül dou.

Stadler: Ich hob mit Understützung vo da Vorsatz Petra den Oawatskreis in sein Sinn weida gfüat. Mir hom an "Weidener Volksmusik-Breis" wieda belebt. Den hout da Zenger scho amal aasglobt ghabt. Is owa dann ei'gschloufn. 2012 und 2014 houts nan seit langer Zeit wieda gehm. Nei is da Volksdanz dazou kumma. Den git's seit drei Joar. Anfänga und Fortg'schrittne, däi wou Freid am Danzn hom, kinna dou jedazeit mit machn.

Na, und am Freida, wos git's dou für a Brogramm?

Stadler: Ab halwa Achte in Schütznhaus, dou derm alle Mundart-Dichta as da Wein und Umgebung aaftren. Mia "Brofis" schaua und huachn desmal bloß zou. A Musi gits natürlich aa. Da Deisinger Karl-Heinz mit seina Quetschn schpült aaf. Und, oins wollt i nu sogn: Am Zwanzigstn November is wieda unser Mundart-Oumd im Kuldurzendrum. Dou gits dann aa den neia "Zungaschloch", Nummer 12.

Also danke, Günter Alois. Hawadere. Und bis Freida Oumd!
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