Fünfter Todestag: SPD gedenkt Karlheinz Rothballer
Nie müder Gestalter

Vielen kommt es wie gestern vor, dass Karlheinz Rothballer am Christkindlmarkt gut gelaunt seine Bratwürste verkaufte. Am Wochenende gedachten Familie und Parteifreunde dem fünften Todestag. Bild: rdo
(rdo) "Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, hat Karlheinz Rothballer bestimmt einen SPD-Ortsverein oder einen Weihnachtsmarkt gegründet." Das sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Roland Richter am zweiten Advent zum fünften Todestag des SPD-Stadtrats am Grab im Stadtfriedhof. Seiner Frau Nadja sprach Richter das Mitgefühl der Parteifreunde aus.

Der Geist und das Wissen von "Robby", wie er von seinen Freunden genannt wurde, seien Kompass und richtungsweisend gewesen. "Zuschauen war nicht sein Ding, er war ein Gestalter", erinnerte Richter. Die große Anteilnahme von Stadträten und Freunden zeuge heute noch von seiner Beliebtheit. Als Vorsitzender der SPD Mooslohe/Rehbühl-West legte Roland Franz Blumen nieder.

Karlheinz Rothballer war vor fünf Jahren bei der Arbeit am Christkindlmarkt gestorben, einen Tag vor seinem 59. Geburtstag. Er war eine vielseitige Persönlichkeit: Luftbildfotograf bei der Bundeswehr, Sozialpädagoge, Vorsitzender des Stadtjugendringes, Hobby-Schlagzeuger, Wirt ("Altstadtgalerie"), Irland-Fan und Finnland-Liebhaber. Immer blieb er infiziert vom Markt- und Schaustellervirus seiner Familie.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2014 (1863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.