Für Bundesliga-Quali gerüstet

Alle Teams mussten mit bereit gestelltem Material ihr Können unter Beweis stellen. Die Weidener Segel scheinen für die Qualifikation zur 2. Segel-Bundesliga gerüstet. Bild: hfz

Der Yachtclub Weiden nimmt an der Qualifikation für die 2. Segel-Bundesliga teil. Als Vorbereitung nutzte die Crew um Vorsitzenden Thomas Sparrer eine Einladung zum Rheinland-Pfalz-Cup am Laacher See in der Vulkaneifel.

An Bord waren außerdem Iris Sparrer, Ulf Neumann und Christoph Schnupfhagn. Diese Besetzung wird auch bei der Qualifikation vom 9. bis 11. Oktober in Glücksburg an den Start gehen.

18 Vereine, hauptsächlich aus Rheinland-Pfalz, segelten auf den Booten der 2. Liga vom Typ Bavaria B/one um die Punkte. Die Veranstaltung wurde ähnlich der Bundesliga im Fleetrace-Format durchgeführt. In insgesamt sechs Flights wurden jeweils drei Races gesegelt, wobei die 18 Crews jedes Mal ein anderes der sechs Regattaschiffe zugeteilt bekamen. Dadurch war gewährleistet, dass nicht das Material über die Platzierung entschied, sondern nur das seglerische Können der Crew.

Im dritten Race des ersten Flights bekamen die Weidener das Boot mit der Nummer 12 zugelost. Für die das erste Mal in dieser Kombination startenden Segler war nicht die Platzierung entscheidend. In der Hauptsache ging es darum, das Boot mit seinen vielfältigen Trimm-Möglichkeiten unter Regattabedingungen kennenzulernen. Nur im direkten Vergleich mit identischen Booten bekommt man ein Feedback über Taktik und Trimm.

Eine weitere Herausforderung ist das Handling des Gennakers, der mit 46 Quadratmetern Segelfläche ordentlich Dampf macht und das über 1000 Kilo schwere Kielboot ins Gleiten bringt. Hier galt es, die Manöver zu setzen, Halsen und Bergen zu trainieren und gleichzeitig im direkten Wettkampf die Taktik nicht aus den Augen zu verlieren. Ein dritter Platz war das erfreuliche Ergebnis.

Die Flights zwei und drei brachten jede Menge Training, die Platzierungen fünf und vier waren angemessen. Im vierten Race wurde das Boot vor dem Start von einem Konkurrenten über die Linie geluvt. Sparrer musste nochmals hinter die Linie zurück und lag deswegen am Start zurück. Durch ein paar gelungene Kreuzschläge lagen die Weidener an der Luvtonne schon wieder auf Platz drei. Leider schlief der Wind ein und das Team parkte an der Leetonne kurz vor der Ziellinie ein und fiel auf den sechsten Platz zurück.

Aufkommender Regen mit Gewitter beendete die Regattatätigkeit. Am nächsten Tag wurde Flight vier komplettiert und Flight fünf angehängt. Basierend auf dem Zwischenstand wurden die 18 Teams in Gold-, Silber- und Bronzefleet eingeteilt und starteten den letzten Flight. Der Yachtclub Weiden erreichte in seinem finalen Race einen zweiten Platz und gewann damit die Bronzefleet mit einem 13. Platz in der Gesamtwertung.

Mit der Ergebnis nicht unzufrieden hatten die Segler das ihr Ziel erreicht. Die Positionen und Aufgaben an Bord wurden eingeteilt und trainiert. So ist der Yachtclub auf die Qualifikation in Glücksburg besser vorbereitet als im letzten Jahr, wobei weitere Trainingseinheiten sicherlich von Vorteil wären. Die Qualifikation in Glücksburg wird im Internet auf www.segelbundesliga.de übertragen.
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