Für soziale Gerechtigkeit

Der VdK Rothenstadt ehrte seine langjährigen Mitglieder. Karl Stöckl (hinten, Mitte) sowie Angela Erfurt (stehend, Zweite von links) dankten ihnen für die Treue zum Sozialverband. Bild: Dobmeier

Der Sozialverband VdK "kann etwas bewegen", erklärt Bezirksfrauenbeauftragte Angela Erfurt. Bewegt war jetzt auch manches treue Mitglied im Ortsverein Rothenstadt, Schirmitz, Pirk und Etzenricht.

Mit einer Verfassungsbeschwerde trat der VdK für eine menschenwürdigere Pflege ein. 200 000 Mitglieder aus Bayern unterstützten das Vorhaben. Der politisch neutrale Sozialverband genieße öffentliche Glaubwürdigkeit und Anerkennung, betonte Kreis- und Bezirksfrauenbeauftragte Angela Erfurt aus Windischeschenbach: "Wir können als VdK etwas bewegen."

Bei der Jahresmitgliederversammlung des Ortsvereins Rothenstadt, Schirmitz, Pirk und Etzenricht nannte sie die 640 000 Mitglieder in Bayern und 8000 im Kreis Weiden/Neustadt einen großen Rückhalt. Für die VdK-Beschäftigten und Vorstände sei dies Ansporn und Verpflichtung zugleich. Vorsitzender Karl Stöckl hatte im Pfarrheim St. Marien auf die VdK-Kampagne für soziale Gerechtigkeit zurückgeblickt. Der Verband verstehe sich als Anwalt der Frauen mit Niedrigrenten. Familien empfahl er, rechtzeitig eine Patientenverfügung zu erstellen. Die Geschäftsstelle in Weiden biete dazu Formulare an.

Die Muttertags- und Jahresversammlung mit Ehrungen sowie die Weihnachtsfeiern seien die Höhepunkte im Vereinsjahr gewesen, sagte der Vorsitzende. Altersbedingt sank die Teilnehmerzahl von ehemals 45 auf 18. Für Musik sorgte Alleinunterhalter Franz Schusser. Die Weihnachtsfeier findet am 30. November 2014 um 14.30 Uhr statt.
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