Futter für die Öko-Modellregion
Aus dem Kreisausschuss

Amberg-Sulzbach. (upl) Jetzt liegt es am Landkreis, das im Mai vom Landwirtschaftsministerium verliehene Siegel "Öko-Modellregion" zu nutzen. Das Prädikat ermöglicht die Teilnahme an einem zweijährigen staatlichen Förderprogramm zur Aktivierung des Ökolandbaus, bei dem Projekte mit bis zu 75 Prozent der Kosten bezuschusst werden. Allerdings müssen der Landkreis und die Stadt Amberg solche Vorhaben kofinanzieren. Der Kreisausschuss bewilligte dazu bei seiner Sitzung am Montag einen Betrag von je 20 000 Euro für die nächsten beiden Jahre.

Kreis fördert Technologiecampus

Amberg-Sulzbach. (upl) Der Landkreis Amberg-Sulzbach verlängert seine Mitgliedschaft im Förderverein des Amberger Technologiecampus (ATC) bis 2020. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag, 16. Juli, will Landrat Richard Reisinger eine entsprechende Erklärung abgeben. Der Landkreis lässt sich die Mitgliedschaft jährlich 10 000 Euro kosten. Der Verein soll die Vernetzung der Ostbayerischen technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden mit der regionalen Wirtschaft fördern. "Der Wert der OTH für die Entwicklung der Region ist nicht hoch genug einzuschätzen", sagte der Landrat im Kreisausschuss, der die Mitgliedschaft einstimmig befürwortete.

Zuschüsse für drei Feuerwehren

Amberg-Sulzbach. (upl) Nicht knauserig zeigte sich der Kreisausschuss bei der Ausstattung dreier Feuerwehren im Landkreis. Die Gemeinde Kümmersbruck erhält für das neue Löschfahrzeug (LF 10) der Kümmersbrucker Wehr einen Zuschuss in Höhe von 20 300 Euro. Die Städte Auerbach und Hirschau bekommen für ihre neue Drehleiterfahrzeuge (DLA K 32/12) je einen Betrag von 74 113 Euro. Alle drei Gefährte seien in die Kategorie "Feuerlöschfahrzeuge mit überörtlicher Bedeutung" einzustufen, weswegen sich der Landkreis an den Kosten beteilige.

Asylbewerber: Steigende Kosten

Amberg-Sulzbach. (upl) Die Kosten für die Versorgung von Asylbewerbern im Landkreis schnellen in die Höhe. Der Kreisausschuss bewilligte nun rückwirkend außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von rund 830 000 Euro zulasten des Jahresabschlusses 2014. "Die Ausgaben waren unabweisbar", hieß es dazu in der Beschlussvorlage. Der Landkreis bleibt auf diesen Kosten nicht sitzen. Der Freistaat Bayern hat das Geld bereits in voller Höhe erstattet. Aktuell sind im Landkreis 579 Asylbewerber untergebracht, die meisten davon dezentral. Gemeinschaftsunterkünfte gibt es in Freihung und Vilseck.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.