G 7-Gipfel: Damit muss man rechnen

Wie viele Beamte aus den jeweiligen Polizeiinspektionen beim G 7-Gipfel aushelfen, scheint ein ähnlich gut gehütetes Geheimnis zu sein wie Barack Obamas Ankunftszeit in Schloss Elmau. Nur so viel will das Polizeipräsidium in Regensburg für eine allseits beliebte Dreisatz-Rechnung verraten: "25 Prozent der Polizeibeamten in der Oberpfalz können herangezogen werden." Und mit ihnen auch diverse Einsatzmittel wie Autos. "Insgesamt zählt der Regierungsbezirk 2200 Beamte", sagt der Präsidiumssprecher weiter.

Also los geht's: Die Inspektion in Weiden hat gleich nochmal wie viele Beamte? Auch das ist gar nicht so leicht. Also der Sicherheitsbericht von 2014 listet eine Soll-Stärke von 95 Polizisten auf. Der tatsächlich Personalbestand liegt irgendwo bei knapp über 70. Damit sind also 25 Prozent von x1,2 Beamte der Inspektion Weiden beim G 7-Gipfel-Einsatz. x1 entspricht 17,5; x2 23,75 Polizisten aus Weiden.

Was wirklich unterm Strich rauskommt? "Es ist gewährleistet, dass der Dienst in jeder Inspektion sichergestellt ist. In Urlaubszeiten bricht die Polizei ja auch nicht zusammen", sagt der Polizeisprecher. Aha. Der Gipfel-Einsatz ist also vergleichbar mit Urlaubszeit. Gut, dass die x betroffenen Beamten das gerade nicht lesen müssen.
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