"Ganzer Stadtteil um den Schlaf gebracht"
Brief an die Redaktion

Das Festival am Samstag im Schätzlerbad stieß nicht auf ungeteilte Zustimmung:

Momentan schreibe ich meine Projektarbeit über Basistechnologien in der Digitalisierung in der produzierenden Industrie. Ich bin Maschinenbaustudent und derzeit in der Heimat (Weiden). Die Beachparty im Schätzlerbad am 29. August ist der absolute Gipfel an Frechheit.

Der Lärm im Weidener Stadtteil Hammerweg war derart ohrenbetäubend, dass ich jetzt noch kein Auge zu tun kann (2.38 Uhr). Wer auch immer sich das ausgedacht hat, es ist eine derartige bodenlose Frechheit - und ich hoffe, dass genügend Beschwerden eingehen.

Ich bin um meinen Schlaf gebracht und mit mir ein ganzer Stadtteil, ich fasse es nicht! Hoffentlich findet eine solche Ruhestörung nicht wieder statt in Weiden.

Michael Narr Weiden

Von "geballtem Lärm" getroffen

Ich selbst bin großer Fan vom Schätzlerbad und begrüße auch die Veränderungen, welche zum Nutzen aller gut gelungen sind. Uns traf die Durchführung dieser Großveranstaltungen als Beachparty mit ihren negativen Erscheinungen schlimmer als erwartet und mit geballtem Lärm und das bis Sonntag Früh 3.15 Uhr.

Die Ausrichtung einer sogenannten Großveranstaltung wie diese Beachparty in der Nähe eines Wohngebietes ist unzumutbar. Das Wohngebiet in Altenstadt Süd liegt nur circa 500 Meter Luftlinie vom Schätzlerbad entfernt. Die nicht hinnehmbaren Lärmauswirkungen waren bis am Weidener Ortsteil Hammerweg wahrnehmbar und als störend empfunden.

Es genügt einfach nicht festzustellen, dass das Schätzlerbad im Wald und an der Autobahn liegt und zudem Parkplätze bietet, sondern es sind in erster Linie auch die Rechte und Bedürfnisse der Bewohner des in der Nähe liegenden Wohngebietes dringend zu berücksichtigen, was ja offensichtlich seitens der Pächterin total übersehen wurde.

Wir werden diese Veranstaltung, in der jetzt durchgeführten Form, in keinster Weise für die Zukunft hinnehmen.

Joachim WendelAltenstadt/WN

___

Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.