Gebete erhört

Ein Festtag für die Siebenten-Tags-Adventisten: Pastor Günther Czernotzki (Mitte) legte den Grundstein für das Gebetshaus in der Leimbergerstraße. Bild: Kunz

Fundament und Grundmauern standen bereits. Jetzt haben die Siebenten-Tags-Adventisten auch den Grundstein gelegt. In der Leimbergerstraße baut die Gemeinde ein neues Gebetshaus.

Die feierliche Zeremonie vollzog Pastor Günther Czernotzki von den Siebenten-Tags-Adventisten. Als Bauherr tritt der Süddeutsche Bauverein auf. Das 1600 Quadratmeter große Grundstück an der Ecke Gottlieb-Daimler-Straße wurde heuer durch die Freikirche von der Stadt Weiden erworben. Das Bauvorhaben, das sich auf eine Nutzfläche von 270 Quadratmetern erstreckt, wird von Joachim Wendel aus Altenstadt betreut. Derzeit feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste noch in der Pfannenstielgasse 11. "Wichtig ist, dass wir den Grundstein endlich gelegt haben", unterstrich Gemeindeleiter Rainer Wildenblanck. "Dass wir endlich anfangen können, unser Kirchengebäude zu bauen."

Das Projekt soll zu Pfingsten nächsten Jahres verwirklicht sein. Dies sei allerdings nur eine ganz grobe Zielsetzung. "Wir machen ja viel in Eigenleistung. Und da weiß man nie, wann man dazukommt und wann nicht." Außerdem seien nur heimische Firmen beauftragt. Der Grundstein beinhaltet ein paar aktuelle Münzen, einen Flyer über die "Kleinkirche", den Bauplan, eine Tageszeitung sowie Kornähren.

Umzug nach 45 Jahren

Mit der Lage ihres künftigen Gebetshauses an der Schnittstelle zwischen Wohn- und Gewerbegebiet sind die Weidener Siebenten-Tags-Adventisten sehr zufrieden. Vor allem auch mit den Parkplätzen, die hier zur Verfügung stünden. Für die Gerätschaften der Kinder und Jugendlichen werde eine Garage gebaut. Weil das Baugelände größer sei als ursprünglich geplant, biete der Platz weiteres Entwicklungspotential. Hier würden künftig Bibelgespräche, Gottesdienste, Seminare und Pfadfinderstunden stattfinden. Seit 1970 sei dies in der Pfannenstielgasse geschehen. Nach dem Umzug wolle man das dortige Anwesen veräußern.

Auf einen Keller werde aus Kostengründen verzichtet. Man greife auf Fertigteilbauweise zurück. Das Zentrum bilde der Gottesdienstraum mit einer Gesamtfläche von 100 Quadratmetern. 72 Menschen sollen dort Platz finden.
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