Gedenkfeier in der Gemeinde Weigendorf
Trauerzug mit Musik und Fahnen

Die gute Tradition der Feier des Volkstrauertags in Verbindung mit einem Gottesdienst vereinte Vereinsabordnungen und Kirchengemeinde in und vor der Margarethenkirche. Im Trauerzug mit Musik und Fahnen schritten Soldatenkameraden und Feuerwehr Weigendorf sowie der Männergesangverein Högen zur Kirche.

Die kirchliche Feier hielt Lektorin Elisabeth Kellner, mitgestaltet vom Männerchor des MGV Högen und Oed. Danach gruppierten sich die Teilnehmer um das Ehrenmal neben dem Kirchenportal. Dem Gedenklied des Chors folgte die Ansprache von Bürgermeister Reiner Pickel. Mit der Erinnerung an die dunklen Jubiläen der Kriegsausbrüche 1914 und 1939 verband er die hohen Menschenverluste und die Trauer der Familien. "Der Tag soll Mahnung zum Frieden sein, der uns seitdem geschenkt wurde. Doch die Menschheit hat wenig dazugelernt, wie die vielen Kriege andernorts bis jetzt beweisen", betonte Pickel.

Die Bürger sollten für die Achtung von Menschenrechten, die Schaffung und Erhaltung von Frieden und die Stärkung der Demokratie eintreten und dies weitergeben. SKK-Vorsitzender Horst Embacher verlas die Trauer- und Erinnerungsrede des Bayerischen Soldatenbundes. Es folgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal mit dem Lied vom "Guten Kameraden" und Senkung der Fahnen. Elisabeth Kellner sprach ein nachdenkliches Segensgebet. Die Feier endete mit dem gemeinsamen Singen der Bayern-Hymne und des Deutschlandlieds.
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