Gedenkfeier zur Reichspogromnacht - Redner mahnen davor, die Verbrechen zu vergessen
"Wie konnte das geschehen?"

Am Gedenkstein in der Konrad-Adenauer-Anlage erinnerten die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Stadt an die Pogromnacht. Bild: Götz
Warum noch immer erinnern? Auch jetzt noch, wo es doch schon 77 Jahre her ist, dass die Synagogen brannten? Solche Fragen stellten Redner am Montagabend in der Konrad-Adenauer-Anlage bei der Gedenkfeier zur Pogromnacht - und gaben Antworten. "Wer vergisst, steht in der Gefahr, das Gleiche wieder erleben zu müssen", erklärte beispielsweise Constanze Schöner von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die gemeinsam mit der Stadt zum Gedenken geladen hatte. Deshalb müssten sich die Menschen immer wieder Fragen stellen. Etwa: "Wie konnte das geschehen?" Dass auch aus Weiden Juden im Holocaust ermordet wurden? Sie immerhin sind nicht vergessen: Die 45 Namen verlasen die Veranstalter bei der Feier ebenfalls. Ausführlicher Bericht in der Mittwochsausgabe.
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