Gehilfe verletzt Zwölfjährigen mit Faustschlag

Dieser "Ritt in den Wilden Westen" fiel weitaus wilder aus, als die Weidener Sheriffs erlauben. Wegen eines Zwischenfalls auf Volks- und Schützenfest musste die Polizei anrücken: Vor dem Wildwest-Fahrgeschäft hatte ein Schaustellergehilfe einen Zwölfjährigen angegriffen und mit einem Faustschlag verletzt.

Wie die Polizei berichtet, waren der Junge aus dem Stiftland und sein Vater am Donnerstag in einer Besuchergruppe auf dem Weidener Rummel unterwegs. "Die Gruppe schlenderte gemütlich über das Festgelände und kam dabei schließlich zu einem Schausteller, bei dem der Ritt in den Wilden Westen angeboten wurde." Als der 12-Jährige im Zugangsbereich des Fahrgeschäfts auf die Metallumrandung trat, "muss den Schaustellergehilfen im Kassenhäuschen wohl der Teufel geritten haben", heißt es weiter im Bericht: Der 30-Jährige stürmte auf den Jungen los und schlug ihm ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht.

Der 12-Jährige erlitt eine Platzwunde im Mundbereich. Ein Zahn wackelte. Weil eine Kieferverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, brachte der Sanka den Bub ins Klinikum. Die verantwortliche Schaustellerin, eine 34-jährige Nürnbergerin, entschuldigte den Ausraster ihres Gehilfen mit einer geistigen Behinderung.
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