Geisterfahrer vor Gericht

Ein Höllenritt: Über 30 Kilometer soll ein 31-Jähriger aus Burglengenfeld im März 2014 in falscher Richtung die Autobahn A 93 nach Norden gerast sein. Am Donnerstag, 19. März, muss sich der Geisterfahrer vor dem Schöffengericht in Weiden verantworten.

(ca) Am Ende waren 18 Polizeifahrzeuge unterwegs, um ihn zu stoppen. Der 31-Jährige war am Abend des 24. März 2014 nach einem Streit mit seiner Freundin bei Teublitz auf die Autobahn gefahren und bretterte zeitweise mit 160 km/h in falscher Richtung nach Norden. In der Einsatzzentrale gingen in kürzester Zeit 20 Notrufe ein. Angesichts einer Polizeisperre bei Pfreimd fuhr der Mann zunächst von der Autobahn ab, bei Wernberg aber - diesmal auf der richtigen Fahrbahn - auf der A 93 weiter bis nach Altenstadt/WN. Auf der Bundesstraße 22 nach Erbendorf kam es zu Kollisionen mit Streifenwagen der Verkehrspolizei und Polizeiinspektion Weiden. Nicht einmal "Stop-Sticks" (Nagelsperren), die seine Reifen platt machten, konnten ihn bremsen. Die Festnahme erfolgte kurz vor Erbendorf.

Vorgeworfen wird ihm jetzt unter anderem vorsätzliche Gefährdung im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
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