Genossen genießen ihre Erfolge

Die zum Großteil wiedergewählte Spitze der Neunkirchener SPD, die weiterhin Bernhard Meiler (Zweiter von links) führt. Neumitglied Simon Grajer (Dritter von rechts) übernahm gleich das Amt eines Beisitzers. OB Kurt Seggewiß gab in der Versammlung, bei der auch Mitglieder geehrt wurden, einen aktuellen Bericht. Bild: R. Kreuzer

Auf Alois Schinabeck und Josef Gebhardt sind die Neunkirchener Genossen besonders stolz. Beide zogen wieder in den Stadtrat ein. Doch auch über andere Entwicklungen freuen sich die Mitglieder der SPD- Ortsvereins Neunkirchen.

Wieder alle Stimmen auf sich vereinigen konnte Bernhard Meiler bei der Jahreshauptversammlung. Die beiden Stadträte Josef Gebhardt und Alois Schinabeck bleiben seine Stellvertreter. Als Kassier kümmert sich Walter Schmidt um die Finanzen, die Protokolle schreibt wieder Klaus Hartung. Als Beisitzer fungieren das neu aufgenommenes Mitglied Simon Grajer sowie die bisherigen Mitglieder Alois Demel, Norbert Rothaug, Gerhard Schröder und Harald Schwarz. Kassenrevisoren bleiben Andrea Meiler und Helmut Ruhland. Als Delegierte zum Stadtverband gehen Josef Gebhardt und Simon Grajer, als Ersatz wurden Alois Schinabeck und Gerhard Schröder gewählt. Delegierter für den Unterbezirk sind Bernhard Meiler und Simon Grajer. Die Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Partei erhält Manfred Berger. 25 Jahre ist Kurt Zimmermann dabei.

In seinem Rückblick erinnerte Bernhard Meiler an die Wiederwahl der beiden Neunkirchener Stadträte und an den Wahlsieg von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. "Durch unsere Bürgerstammtische, Ortsbegehungen und Infostände konnten wir auf die Wünsche und Anregungen der Bürger eingehen", betonte Meiler. "Unterstützt haben wir den örtlichen Sportverein bei den Sanierungsarbeiten. Es ist gut, dass der Bau der Kinderkrippe klappte."

Verkehrsprobleme bleiben

Beschäftigen werde den Ortsverein der Durchgangsverkehr zum geplanten neuen Industriegebiet sowie die Fertigstellung der Straße nach Wiesendorf. Wichtig sei für den Ortsverein, dass der neue Ostbayernring die Ortsteile Wiesendorf und Mallersricht nicht zu sehr beeinträchtige. Der Vorsitzende dankte Josef Gebhardt für die Pflege der Homepage.

In seinem Referat unterstrich Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, dass es in Neunkirchen oft nur eines Telefonats bedürfe, um die Nöte der Bürger aufzunehmen. Zur Verkehrsberuhigung in Neunkirchen habe die Stadt ja schon beigetragen, etwa durch die 30-Zone am Kinderspielplatz. Auch der Bereich in der Hofacker- und Latscher Straße sei auf "Rechts-vor-Links" umgestellt.

Es gelte jetzt noch, das Bankett auf der Straße nach Wiesendorf zu befestigen. Mit dem Ostbayernring bekämen die Wiesendorfer eine Verbesserung: "Die bisherige Trasse kommt weg." In der Lenkungs- und Projektgruppe für Weiden-West IV werde behutsam an das Gebiet herangegangen und auch das Verkehrsaufkommen durch Neunkirchen und Latsch nach Weiden-West beachtet.

"Es ist für den Stadtrat nicht gut, wenn man sagt, wir hätten hier für West IV unser eigenes Süppchen gekocht. Alle wurden zur Bauleitplanung eingeladen, auch die Grünen", betonte der Oberbürgermeister. Ein "Hammer" ist es jedoch, dass die Stadt den Betrieb des Schülercafés nicht ausschreiben könne, weil Grüne, Bürgerliste und Teile der CSU mit 21:19 dagegen waren. "Sie werden Gegenwind bekommen. "Das war ein Schlag ins Gesicht der Jugend", schimpfte Seggewiß.

Ein herzliches Willkommen galt dem neuen Mitglied Simon Grajer, der sich in die Vorstandschaft einbinden ließ, um gleich einmal "politische Luft schnuppern" zu können.
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