Georg Schäffner begeistert an der Eisenbarth-Orgel
Romantische Klänge

Mit seiner speziell für die Eisenbarth-Orgel getroffenen Auswahl an Werken begeisterte Georg Schäffner die Zuhörer. Bild: Dobmeier
Weiden. (rdo) Ein beeindruckendes Orgelkonzert bot Georg Schäffner den begeisterten Zuhörern am Sonntag an der Eisenbarth-Orgel in der Josefskirche. Der Förderkreis für Kirchenmusik hatte zusammen mit Kirchenmusikdirektor Luis Denz dieses besinnliche Konzert organisiert, das der Basilika-Organist bestritt.

1953 in Gößweinstein geboren, studierte Georg Schäffner von 1969 bis 1973 zunächst an der Fachakademie für Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg. 1974 verlieh ihm die Päpstliche Musikhochschule in Rom das "Baccalaureat". Es folgten Privatstudien bei Domorganist Wolfgang Wünsch (Bamberg), Prof. Franz Lehrndorfer (München) und Prof. Norbert Düchtel (Regensburg). Von 1981 bis 1983 folgte ein Studium an der Musikhochschule in München, das Schäffner mit dem künstlerischen Staatsdiplom abschloss.

Seit 1967 ist er Organist an der Basilika in Gößweinstein und von 1973 an Regionalkantor in der Erzdiözese Bamberg. Außerdem betreut er seit 1980 als Initiator die "Gößweinsteiner Basilika-Konzerte". 1988 erhielt Schäffner den Kulturpreis des Landkreises Forchheim, 2011 den Kulturpreis der "Oberfrankenstiftung". Georg Schäffner machte bereits Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk und spielt mit den Bamberger Symphonikern ebenso wie mit den "Bavarian Brass". Seine Konzerte führten ihn in die verschiedensten Länder Europas bis nach Kanada.

Georg Schäffner hatte eigens für die Orgel von St. Josef spezielle romantische Werke ausgewählt. Mit der Introduktion und Passacaglia f-Moll aus Opus 63 von Max Reger und der Agitato-Cantabile-Fuge aus der Sonate Nr. 11, d-Moll, Opus 148 von Josef Rheinberger spielte er Stücke, die etwa zur selben Zeit wie die Orgel entstanden sind. Das gleiche gilt für den Franzosen Theodore Dubois, vom ihn brachte Schäffner "Fiat dux" "Es werde Licht" zu Gehör. Von Johann Sebastian Bach interpretierte Georg Schäffner die Toccata Adagio und Fuge C-Dur BWV 564. Vom Nürnberger Johann Jakob de Neufville spielte er die Aria D-Dur und Variationen. Er begeisterte mit der musikalischen Vielfalt seiner Stücke.
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